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Rheuma – mehr als nur eine Krankheit

Rheuma ist den meisten Menschen ein Begriff, doch den Wenigsten ist bewusst, dass es sich dabei nicht um eine einzelne Krankheit handelt, sondern um den Oberbegriff für viele verschiedene Erkrankungen. Darunter zählen neben Arthrose, Osteoporose und rheumatoider Arthritis auch seltene Krankheiten wie die entzündliche Wirbelsäulenerkrankung Morbus Bechterew. Die Experten von TÜV SÜD informieren über die verschiedenen rheumatischen Erkrankungen, häufige Symptome und wie sie behandelt werden.

Wenn im Volksmund von Rheuma gesprochen wird, sind meist Schmerzen in Knochen und Gelenken gemeint. Die Medizin bezeichnet damit jedoch eine Vielzahl verschiedener Entzündungskrankheiten des Bewegungsapparats. Einige dieser Rheumaformen treten besonders bei älteren Menschen auf. Dazu zählen die Arthrose und die Osteoporose, die meist erst in einem Alter von 60 Jahren diagnostiziert werden. Doch auch jüngere Leute und sogar Kinder können von rheumatischen Erkrankungen betroffen sein. So tritt die rheumatische Arthritis, auch entzündliches Gelenkrheuma genannt, oft schon im mittleren Alter auf, während unter der Schmerz-Muskelerkrankung Fibromyalgie besonders Frauen ab 35 Jahren leiden.

Zu Beginn der Rheumaerkrankung haben die Betroffenen meist Schmerzen und es treten Schwellungen in den Finger-, Hand- und Fußgelenken auf. Aber auch andere Körperteile wie Sehnen, Muskeln oder Blutgefäße können Schaden nehmen. Typische Symptome bei der rheumatischen Arthritis sind druckempfindliche Körperstellen, steife Glieder am Morgen, Schwellungen und Schmerzen. Die Betroffenen leiden zusätzlich an Erschöpfung und Fieberschüben, verlieren Gewicht und haben Schwierigkeiten, ihren Alltag zu bewältigen. Die Vielfalt von Symptomen ist typisch und erschwert die Diagnose erheblich. Daher dauert es oft Monate oder gar Jahre, bevor Rheumaerkrankungen erkannt werden.

Da trotz des medizinischen Fortschritts Rheuma noch nicht geheilt werden kann, ist eine möglichst frühe Diagnose wichtig. Denn je früher die rheumatische Erkrankung therapiert wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Betroffene ein normales Leben führen kann. „Ziel der Therapie ist es, die Schmerzen des Patienten zu lindern und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen“, erklärt Dr. Rumen Alexandrov, Fachlicher Leiter Arbeitsmedizin bei der TÜV SÜD Life Service GmbH. „Da die Erkrankung bei jedem Betroffenen anders verläuft, ist eine individuell zugeschnittene Behandlung nötig. Zusätzlich sind Reha-Maßnahmen wichtig, da sie dabei helfen, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und es dem Betroffenen ermöglichen, weiter am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“

Es sollte unbedingt ein Arzt, möglichst ein Rheumatologe, aufgesucht werden, wenn Gelenke länger als sechs Wochen geschwollen sind und man unter einer Morgensteifigkeit leidet, die über eine Stunde anhält. Wichtig ist auch, dass sich der Patient auf die Behandlung einlässt und Selbsthilfeangebote wahr nimmt.

P2News/TÜV SÜD

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Ein Kommentar

  1. Mittlerweile bin ich nicht die einzige, die sich von chronischer Polyarthritis selbst geheilt hat. Manche stellen ihre Ernährung oder Lebensweise um oder wissen um bestimmte auslösende Stressoren, mit denen sie unzugehen lernen, wie beispielsweise einen schweren Unfall oder schmerzlichen persönlichen Verlust. Leider waren die Auslöser meiner rheumatoiden Arthritis nicht so offensichtlich. Zwei Jahre lang lebte ich deshalb mit Schmerzen, Nebenwirkungen von Medikamenten und Bewegungseinschränkungen. Als ich die Ursachen für die Entzündungen in meinem Körper erkannte, konnte ich mich mit einfachen, sanften Übungen heilen.

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