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Rezeptfreie Schmerzmittel nicht länger als drei Tage einnehmen

Schmerzmittel sind die Medikamente, bei denen am häufigsten arzneimittelbezogene Probleme auftauchen. „Rezeptfreie Schmerzmittel werden intensiv beworben. Aber rezeptfrei heißt nicht automatisch harmlos“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. „Mein Rat an jeden Patienten: Begegnen Sie der Werbung kritisch und fragen Sie Ihren Apotheker.“ Rezeptfreie Schmerzmittel sollten in der Selbstmedikation grundsätzlich nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als an zehn Tagen pro Monat eingenommen werden. Bei langfristiger Anwendung können Schmerzmittel Kopfschmerzen verursachen.

Zwei von fünf Erwachsenen leiden unter gelegentlichen Kopfschmerzen, Frauen sind dabei häufiger betroffen. Leichte bis mittelschwere akute Kopfschmerzen können gut in der Selbstmedikation behandelt werden. Apotheker raten aber zum Arztbesuch, wenn die Kopfschmerzen (fast) täglich auftreten oder wenn sie von Seh- oder Gedächtnisstörungen, hohem Fieber oder Schwindel begleitet werden. An einen Arzt verweisen Apotheker auch, wenn die Schmerzen trotz Behandlung häufiger oder stärker werden oder länger anhalten.

Gegen Schmerzen werden in der Selbstmedikation u.a. Präparate mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenac und Naproxen eingesetzt. Die empfohlenen Tageshöchstmengen der verschiedenen Wirkstoffe sollten prinzipiell nicht überschritten werden. ASS, Ibuprofen und Diclofenac sollten nicht angewendet werden bei Asthma, Magen-Darm-Beschwerden oder Gerinnungsstörungen. Paracetamol sollte nicht bei Leber- und Nierenerkrankungen angewendet werden. Fink: „Der Apotheker informiert gerne individuell über Risiken und Nebenwirkungen.“

P2News/ABDA

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