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Region könnte Luftfahrtmesse ILA verlieren

Sie müssen sich in Potsdam und Berlin wie Bittsteller vorgekommen sein, die Herren vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI). Seit Jahren ist bekannt, dass die im Juni 2010 letztmalig am alten Standort Schönefeld stattfindende Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) dem neuen Flughafen weichen muss. Seit Jahren werden von den politisch Verantwortlichen der beiden Länder Brandenburg und Berlin Wiesen und Äcker nahe dem Schönefelder Ortsteil Selchow als neuer Standort präsentiert. Seit Jahren hat sich dort nichts getan. Als bis Ende 2009 nicht einmal die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen waren, sah sich der BDLI zu einer bundesweiten Ausschreibung für die Ausrichtung der ILA ab 2012 gezwungen. Das Interesse anderswo ist riesig, der Zeitverlust für die Hauptstadtregion dramatisch in Anbetracht dessen, dass auf Selchows Äckern binnen zwei Jahren ein komplettes Messegelände entstehen müsste. Zu lange haben Berlin und Brandenburg auf private Investoren gehofft, zu lange hatte es den Anschein, als werde in der Region nicht begriffen, welch ein Wirtschaftsfaktor die ILA ist. Immerhin: Beide Länder wollen nun das Glück noch zwingen und in letzter Minute ein Konzept vorlegen. Am 10. Mai entscheidet der BDLI über den Standort. Eine Wette auf den künftigen ILA-Standort will dort derzeit keiner abschließen.

P2News/Lausitzer Rundschau

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