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Reaktion auf steigende Online-Werbepreise

Reaktion auf steigende Online-Werbepreise / Anzeigen und Optimierung: Unternehmen fahren zweigleisig

Die Übernahmeschlacht um Yahoo bringt den Suchmaschinenmarkt wieder in die Schlagzeilen. Doch an der Vormachtstellung von Google in Deutschland wird sich nichts ändern. Im Gegenteil: Experten gehen von steigenden Anzeigenpreisen aus. Für Unternehmer Anlass, sich unabhängiger vom Keyword-Advertising zu machen.

„Googles Vormachtstellung beim Keyword-Advertising würde auch durch eine Fusion von Microsoft und Yahoo nicht entscheidend geschwächt“, analysiert Christian Mauer, Geschäftsführer des Kölner Suchmaschinenoptimierers SUMO. Betreiber von Websites rechneten daher schon heute damit, dass Online-Werbung in Zukunft noch teurer werde. „Natürlich nutzt Google seine hervorragende Marktposition in diesem Bereich. Webmaster müssen damit rechnen, dass die Suchmaschine künftig immer größere Teile der Wertschöpfung im E-Commerce über hohe Anzeigenpreise für sich verbucht“, prognostiziert Mauer. Hintergrund: Beim Keyword-Advertising kostet jeder durch einen Anzeigen-Klick erreichte Kundenbesuch zumindest einige Cent, während bei gefragten Keywords mehrere Euro bereits die Regel sind.

Unternehmer, die darauf angewiesen sind, dass Internetnutzer über Suchmaschinen auf ihre Websites stoßen, entwickeln laut Mauer daher immer häufiger eine mehrgleisige Strategie. Sie setzen nicht mehr ausschließlich auf die kostenpflichtige Anzeigenschaltung in Suchergebnislisten. „Verstärkt erhalten wir Anfragen von Unternehmen, die ihre Websites bereits bei der Programmierung so ausrichten wollen, dass sie auch ohne Keyword-Advertising leichter gefunden werden“, beobachtet Mauer. Ein zweites Standbein, das ohne laufende Werbeausgaben Kunden auf die Firmen-Site bringt. „Ein gesunder Marketing-Mix für Websites reduziert die Abhängigkeit von den Google-Anzeigenkonditionen“, so Mauer.

Webmaster sollten aber die „schwarzen Schafe“ unter den Anbietern für Suchmaschinenoptimierung meiden: Diese bieten gegen Zahlung hoher Einmalbeträge vermeintliche Ad-hoc-Lösungen für bessere Suchmaschinen-Listings. Erkauft werden die trügerischen Erfolge durch automatisch generierte HTML-Seiten oder massenhafte Einträge in Web-Katalogen und andere Tricks. Folge kann die Auslistung aus den Suchergebnissen durch Google & Co. sein. Seriöse Anbieter erkennen Webmaster unter anderem am Gütesiegel des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW).

Quelle: Sympra GmbH (GPRA)

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