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Räikkönen war der lachende dritte

Das Formel-1-Jahr nach Schumacher war geprägt durch einen heißen Dreikampf an der Spitze, den Ferrari-Star Kimi Räikkönen gegen die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Fernando Alonso für
sich entschieden hat. Motorsportlich war’s eine tolle Saison wie schon lange nicht mehr. Es wäre also alles paletti, hätte es nicht Skandale gegeben.

Da drückte die Spionage-Affäre der Saison einen hässlichen Stempel auf, die in der Rekordstrafe von 100 Millionen Dollar für McLaren-Mercedes gipfelte. Der zusätzliche Abzug aller Punkte in der Konstrukteurswertung hat die “Silberpfeile” getroffen, doch der Verlust des Fahrer-WM-Titels war schlimmer. Die britisch-schwäbische Zweckgemeinschaft hat im 13. Jahr eine Saison bestritten, die nicht den Erfolg brachte, den der Finne Mika Häkkinen Ende des vergangenen Jahrtausends einfuhr. Richtig zum Strahlen kommt der “Stern aus Untertürkheim” seither nicht mehr. In der Geld-Schein-Welt der unverbesserlichen Egomanen ließ Alonso kaum eine Gelegenheit aus, den Charme eines Stinkstiefels zu versprühen und Nestbeschmutzung zu betreiben.

Immerhin haben die “Silbernen” mit Hamilton einen Neuling, der Anlass zur Hoffnung auf bessere Zeiten gibt. Ruhe wäre hier oberstes Gebot gewesen. Räikkönen war der lachende Dritte: Im ersten Ferrari-Jahr schaffte er auf Anhieb das, was ihm in fünf Mercedes-Jahren nicht gelungen war.

Quelle: Südwest Presse

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