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R8 Der Präzisions-Sportwagen: Fahrwerk

Sportliche Performance oder Alltagstauglichkeit? Dynamik oder Komfort? Beim Audi R8 ist dies keine Frage. Er beherrscht Rennstrecken-taugliche Agilität ebenso wie entspanntes Fahrvergnügen auf langen Reisen. Dank seiner auf­wändigen Fahrwerks-Technologie liefert das neue Meisterstück von Audi bei höchster Sportlichkeit auch ein erstaunliches Maß an Komfort.Der wichtigste Begriff zum Fahrgefühl im Audi R8 aber ist Präzision – jene begeisternde Spontaneität, mit der dieser Sportwagen jede Lenkbewegung, jeden Wunsch nach Beschleunigung oder Bremsen verzögerungsfrei in Aktion umsetzt. Der R8 folgt dem Lenkrad, aber er scheint dabei fast schon dem Gedanken des Fahrers zu folgen.Der Audi R8 ist eben ein exzellent gemachter Mittelmotor-Sportwagen. Schon in der Theorie hat dieses Konzept zwingende Vorteile: Anders als bei einem Auto mit Front- oder Heckmotor sitzt hier das Triebwerk sehr nah an der Hochachse des Autos. Das Gewicht ist in der Wagenmitte konzentriert, die Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln ist deutlich niedriger.

Außergewöhnlich hohe Fahrsicherheit

Diese spontane Reaktionsfähigkeit gibt dem R8 ein hohes Maß an aktiver Sicherheit: Ein Auto, das gut lenkt und bremst, entgeht Gefahren schneller als ein träges Autos. Vor allem aber ist diese Agilität beim Audi R8 verbunden mit einer außergewöhnlich hohen Fahrsicherheit: Der überlegene quattro-Antrieb schafft zusammen mit dem für einen Sportwagen langen Radstand von 2,65 Meter und dem neutralen Eigenlenkverhalten eine besonders gute Fahrstabilität.

Und bevor der extrem hoch angesiedelte Grenzbereich überschritten wird, greift das in langen Abstimmrunden perfektionierte Stabilitätsregelsystem ESP ein. Es bietet zwei Stufen: Den Standard-Modus, der bei allen Sicherheitsreserven die Agilität des R8 in vollem Umfang erhält und den Sport-Modus, der bei sehr sportlichen Ansprüchen eine größere Querdynamik gestattet. Und wer auf einer Rennstrecke die Fähigkeiten seines R8 im Extrem ausloten will, kann das ESP inklusive der Antriebsschlupfregelung komplett abschalten.

Präzision aus der Manufaktur

Begründet ist diese Präzision natürlich in einem ganzen Paket kompetenter Ingenieursleistungen. Zwingende Basis für ein präzises Fahrgefühl ist eine Karosseriestruktur von hoher Steifigkeit, die auch unter extremer Belastung keine Toleranzen und kein Eigenleben kennt. Der Audi Space Frame aus hochfestem Aluminium mit seinem Käfig-ähnlichen Aufbau liefert diese Steifigkeit in nahezu konkurrenzloser Weise.

Dazu liefert bereits die Karosserie-Manufaktur in Neckarsulm höchste Präzision: Hier werden nach dem Schweißen und Nieten der Struktur alle 52 Anbindungs­punkte für Fahrwerk und Lenkung in einem Arbeitsgang bearbeitet. Eine automatische Station fräst, bohrt oder schneidet Gewinde auf Zehntel Millimeter genau. Dies stellt sicher, dass die von den Ingenieuren erdachte Fahrwerks­geometrie bei jedem Serienauto genauestens eingehalten wird. Eine automatische Messanlage in der Manufaktur überprüft das mit ihren 95 Laser-Sensoren bei jeder Karosserie an 220 Messpunkten.

High-Tech in jedem Fahrwerkslager

Das Grund-Layout des Fahrwerks entspricht mit seinen doppelten Querlenkern vorne wie hinten dem Konzept der allermeisten Rennfahrzeuge bis hin zur Formel 1. Zur Reduzierung der ungefederten Massen sind nahezu alle Fahrwerks-Bauteile aus geschmiedetem Aluminium gefertigt. Besonders viel Aufmerksamkeit wurde den reihum neu entwickelten Gummi-Metall-Lagern zugedacht, die alle Achsteile mit dem Space Frame verbinden. Diese Lager sehen einfach aus, sind aber individuell abgestimmte High-Tech-Elemente: Sie sorgen für eine präzise Übertragung der Seitenkräfte, filtern aber unerwünschte Vibrationen heraus.

An der Hinterachse kommt eine neue Doppel-Querlenker-Konstruktion mit zusätzlicher Spurstange zum Einsatz. Sie ermöglicht unter Last eine definierte Vorspurkurve. Dies trägt wesentlich zur sehr guten Beherrschbarkeit dieses Hochleistungsautos bei – ebenso wie die grip-optimierte Dämpferabstimmung, die abrupte Radlastschwankungen vermeidet. Durch die Entkoppelung von Längs- und Seitenkräften ist es zudem gelungen, die sportliche Präzision mit einem sehr angenehmen Federungs- und Geräuschkomfort zu verbinden.

Magnetisch an der Fahrbahn

Alternativ zu den serienmäßigen Gasdruckdämpfern wird für den R8 eine besonders innovative Dämpfertechnologie angeboten: Audi magnetic ride passt die Dämpfungscharakteristik innerhalb von Millisekunden dem Profil der Straße und der Gangart des Piloten an. Damit löst sie den Zielkonflikt zwischen Fahrdynamik und Komfort, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.

In den Kolben dieser Stoßdämpfer zirkuliert kein herkömmliches Öl, sondern ein magnetorheologisches Fluid – ein synthetisches Kohlenwasserstofföl, in dem mikroskopisch kleine magnetische Partikel eingeschlossen sind. Beim Anlegen einer elektrischen Spannung an einer Spule entsteht ein Magnetfeld, durch das sich die Ausrichtung der Partikel ändert: Sie legen sich quer zur Strömungs­richtung des Öls und hemmen so den Durchfluss durch die Kolbenkanäle: Der Dämpfer wird schlagartig straffer.

Der Vorteil dieser Technologie: Die Dämpferverstellung reagiert auf die Befehle des elektronischen Steuergeräts deutlich schneller als bisherige Systeme mit einem verstellbaren Ventil. Das Steuergerät wird von einer komplexen Sensorik gefüttert und berechnet pausenlos die optimalen Werte für jedes einzelne Rad. Lenkt der Fahrer beispielsweise in eine Kurve ein, so wird die Dämpfkraft am kurvenäußeren Rad erhöht. Die Wankneigung der Karosserie ist dadurch noch geringer, das Auto reagiert noch spontaner.

Je nach Fahrsituation – und persönlicher Stimmung – kann der Fahrer zwischen dem Normal- und dem Sportmodus unterscheiden: Betonter Fahrkomfort für lange Strecken oder schlechte Straßen, betonte Dynamik für das lustvolle Genießen einer kurvigen Strecke.

Lenkung mit Feingefühl

Direkter Mittler zwischen Fahrer und Straße ist die exakt und mit feinfühliger Rückmeldung arbeitende Lenkung. Mit einem Übersetzungsverhältnis von 17,3 : 1 arbeitet die hydraulisch unterstützte Zahnstangenlenkung sehr direkt. Ein wichtiger Teil der Alltagstauglichkeit des R8 ist der für einen Sportwagen geringe Wendekreis von 11,8 Metern.

Damit zeigt der R8 eine erstaunliche Handlichkeit – obwohl unter seinen Radhäusern Reifen von wahrhaft stattlichem Format stecken. Für den nötigen Grip sorgen in Grundausstattung 18-Zoll-Räder aus Aluminiumguss mit einer Breite von 235 mm vorne und 285 mm hinten. Wahlweise sind 19-Zoll-Räder lieferbar, dann mit 295er-Reifen auf der Hinterachse. Und natürlich ist der R8 – nicht nur wegen seines quattro-Antriebs – ein Ganzjahresauto: Winterräder sind im 18-Zoll- wie auch im 19-Zoll-Format lieferbar.

Gebremst von 24 Kolben

Vielfältig sind beim Sportwagen die Anforderungen an die Bremsanlage: Schließlich muss sie den extremen Belastungen einer Rennstrecke gewachsen sein, aber auch beim Stop-and-Go in der Stadt komfortabel arbeiten. Für die entsprechenden Leistungsreserven kommen an der Vorderachse zwei schwarz lackierte Festsattelbremsen mit jeweils acht Kolben zum Einsatz, jede Radbremse hinten besitzt vier Kolben.

Besonders aufwändig sind die gestifteten Verbund-Bremsscheiben mit dem stolzen Durchmessern von 380 mm vorne und 356 mm hinten: Sie bestehen aus dem Reibring und einem Aluminiumtopf, die über Edelstahlstifte miteinander verbunden sind.

Das bedeutet einerseits, dass sich die temperaturbedingte Ausdehnung der Scheibe bei hoher Belastung nicht auf den Topf überträgt. Außerdem spart die Nutzung von Aluminium etwa zwei Kilogramm pro Scheibe. Und Gewichtsdiät ist beim Sportwagen immer ein Thema.

Keramikbremse mit extremen Reserven

Noch bessere Performance bei weiter reduziertem Gewicht und höherer Lauf­leistung liefern die optionalen Keramikbremsen. Hier werden die Scheiben aus mit Kohlefaser verstärkter Keramik gefertigt – einem Werkstoff der sich in der Luft- und Raumfahrt vielfach bewährt hat. Grundlage ist das sehr harte und abriebfeste Siliziumcarbid mit seiner Diamant-ähnlichen Kristallstruktur. Darin sind hochfeste Kohlefasern eingebettet, die auftretende Spannungen aufnehmen. Die aufwändige Kühlkanalgeometrie der innen belüfteten Scheiben sorgt für eine ausgeglichene Thermik. Der Keramik-Bremsscheibenring ist dabei über zehn federnde Elemente mit einem Edelstahltopf verschraubt, der die Verbindung zur Radnabe herstellt.

Schon auf den ersten Blick zu erkennen sind die Keramikbremsen an der anthrazitgrauen Lackierung der speziellen Sechskolben-Monoblock-Aluminium­sättel sowie der Faustsättel hinten. Vorteile der Keramikbremse sind das um immerhin etwa 20 Kilogramm weiter reduzierte Gewicht, was an dieser Stelle Fahrdynamik und Komfort verbessert. Die hohe Abriebfestigkeit erlaubt Laufleistungen von bis zu 300.000 Kilometer. Wichtigste Stärke jedoch ist die Unempfindlichkeit gegen höchste Belastung. Selbst beim Betrieb etwa auf der Rennstrecke behalten die Keramikbremsen stets die vollen Reserven. Lieferbar ist die Keramikbremse für den R8 voraussichtlich ab Ende 2007.

Natürlich muss der R8 in Sachen Zuverlässigkeit und Haltbarkeit die bekannt hohen Maßstäbe der Marke Audi ebenso erfüllen wie jedes andere Produkt. Und mehr noch: Eine absolute Härteprüfung waren mehrere Rennstrecken-Dauerläufe über mehr als 10.000 Kilometer mit DTM-Piloten am Lenkrad. Darunter auch auf der Nürburgring-Nordschleife, wo jeder einzelne Kilometer ein Vielfaches der Belastung normaler Straßen bedeutet.

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