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Qimonda: Insolventer Chiphersteller erhielt 219 Millionen Euro Subventionen vom Bund

Der Speicherchip-Hersteller Qimonda AG ist trotz massiver staatlicher Finanzhilfe in die Insolvenz gegangen. Nach Infomationen der Rheinischen Post erhielt Qimonda für den Standort Dresden insgesamt 218,7 Millionen Euro Subventionen vom Bund und vom Land Sachsen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Die Summe entspricht knapp 20 Prozent der Anfangsinvestitionen der Infineon-Tochter. Wie aus dem Schreiben weiter hervorgeht, flossen von dieser Summe 216,9 Millionen Euro als Investitionszuschuss und -zulage sowie 1,8 Millionen Euro als Bürgschaft an das Unternehmen. „Die verlorene Summe entspricht in etwa einem Drittel der jährlichen Subventionen für den Aufbau Ost“, sagte die FDP-Bundestagsabgeordnete Gudrun Kopp der „Rheinischen Post“. „Das Beispiel zeigt, wie wenig nachhaltig die Subventionsmaschinerie wirkt.“

P2News

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