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Preise für Strom bleiben Kostentreiber

Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Der Trend der Strompreiserhöhungen der letzten Jahre setzt sich unvermindert fort. Wie das Immobilienportal myimmo.de informiert, summierten sich die Forderungen der Energiekonzerne im Jahr 2008 auf den höchsten Stand aller Zeiten.

Im Vergleich zu gewerblichen Stromkunden hielten sich die Preissteigerungen für Privatkunden jedoch in Grenzen. Im Durchschnitt mussten Großunternehmen und Industriekonzerne 9,07 Cent pro Kilowattstunde an die Versorger bezahlen – und damit 5,8 Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2007. Privatkunden zahlten für die Versorgung ihrer Wohnung im Schnitt 16,49 Cent pro Kilowattstunde und wurden dadurch mit einer Preissteigerung von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr belastet.

Dieser Trend wird sich 2010 fortsetzen. Bereits im November haben die Energieversorger EWE und Vattenfall Preiserhöhungen angekündigt. Die Anhebung des Kostenniveaus soll sich bei EWE auf bis zu 14 Prozent belaufen. Wie der Konzern verlauten ließ, sind die höheren Kosten Folge gestiegener Netzentgelte und einem größeren Anteils erneuerbarer Energien im Strommix geschuldet. Auch Vattenfall begründet seine Preissteigerungen mit einem Verweis auf das Gesetz für erneuerbare Energien (EEG). Privatkunden werden demzufolge in Berlin zukünftig 5,9 Prozent und in Hamburg 4,4 Prozent mehr für ihre Grundversorgung zahlen müssen. Für Gewerbekunden beläuft sich die Erhöhung der Preise in Berlin wie auch in Hamburg auf etwa 8,9 Prozent. Einzig RWE, immerhin Nummer zwei unter den Energiekonzernen in Deutschland, hat zunächst noch keine Preissteigerung angekündigt.

P2News/unister

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