Werbeanzeige
Home / Wirtschaft und Finanzen / Arbeit & Geld / Postmindestlohn ist ein Desaster
Werbeanzeige

Postmindestlohn ist ein Desaster

Es ist ein Stück aus dem Tollhaus, das nun zur Wiederaufführung kommt. Erst setzt die Große Koalition und dort insbesondere der frühere SPD-Arbeitsminister Scholz den Post-Mindestlohn gegen den erbitterten Widerstand der privaten Wettbewerber durch. Sodann verabsäumen es die Ministerialen, den Mindestlohn von 9,80 Euro in die Ausschreibungsbedingungen für Postdienstleistungen hineinzuschreiben. Mit der Folge, dass gesetzestreue Unternehmen bei der Auftragsvergabe das Nachsehen hatten gegen Wettbewerber, die den Mindestlohn unterliefen. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, kassiert jetzt das Bundesverwaltungsgericht den Mindestlohn – wegen Verfahrensfehlern! Avanti, Dilettanti. Der Mindestlohn sichere Jobs, hatte Scholz stets behauptet. Es gibt wohl kaum einen zweiten Fall, in dem Regierungshandeln mehr Chaos und Verunsicherung hervorgerufen hat wie diese Operation. Scholz hat Arbeitsplätze vernichtet, nicht gesichert. Die neue Bundesregierung muss nun von den 9,80 Euro ablassen. Denn ein Mindestlohn in dieser Höhe ist nichts anderes als ein Schutzzoll für den Beinahe-Monopolisten Deutsche Post.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Werbeanzeige

Check Also

Rohstoffsicherung im Fokus – Übernahmen in Stahl- und Metallindustrie verdoppelt

Die Konsolidierung der globalen Stahl- und Metallindustrie wird sich 2012 nach zwei Boomjahren voraussichtlich verlangsamen. …

Ein Kommentar

  1. Pingback: Tweets that mention Postmindestlohn ist ein Desaster | Wirtschaft | P2News.com | Wirtschaft & Finanzen -- Topsy.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.