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Pollen-Allergie – Reizender Frühling

Die Zahl der Heuschnupfen-Allergiker wächst: Waren es vor 20 Jahren noch etwa neun Millionen, sind heute bereits cirka 17 Millionen Deutsche betroffen. Für sie beginnt in diesem Frühjahr eine besonders intensive Leidenszeit, denn Experten rechnen 2009 mit einem sehr starken Pollenflug. Vor allem Birkenpollen werden sehr aggressiv auftreten: In jedem zweiten Jahr hat die Birke ein so genanntes Mastjahr mit intensivem Pollenflug und genau das sehen die Experten für dieses Jahr voraus. Durch den kalten Winter wird der Pollenflug allerdings später einsetzen. Anstatt wie sonst Mitte Februar erst Anfang März. Pollenallergie-Geplagte müssen sich dieses Jahr also auf eine regelrechte Invasion der Frühblüherpollen von Birke, Erle und Hasel einstellen. Dazu kommt noch ein besonders aggressives Allergen, und zwar der Pollen der sich in Europa rasant ausbreitenden Ambrosia-Pflanze.

Allergiker-Albtraum Ambrosia

Die Pollen von Ambrosia, auch Beifußblättriges Traubenkraut genannt, gehören zu den stärksten Allergie-Auslösern. „Sie sind besonders klein, hoch aggressiv und können zu schweren heuschnupfenartigen Symptomen oder sogar zu Asthma führen“, erklärt der Wiesbadener Allergologe Professor Ludger Klimek vom Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA). Das hat dem Gewächs in Australien den Namen „Asthma-Pflanze“ eingebracht. In einer einzelnen Pflanze können eine Milliarde Pollenkörner freigesetzt werden, aber bereits eine Konzentration von nur sechs Körnern pro Kubikmeter Luft ist ausreichend, um allergische Beschwerden zu verursachen. Was bisher kaum bekannt ist: Laut Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kann Ambrosia als unbeabsichtigte Verunreinigung auch in Vogelfutter enthalten sein. Die Verunreinigung im Vogelfutter ist momentan der Hauptausbreitungsweg der Pflanze. Beim Kauf von Vogelfutter sollte daher auf die Kennzeichnung geachtet werden, dass das Futter gereinigt wurde. Ebenfalls beachtenswert: Da Ambrosia von August bis zum ersten Frost im November blüht, verlängert sie damit die Leidenszeit der Heuschnupfen-Allergiker.

Linderung für Pollen-Allergiker

Allergiker sollten versuchen, den Kontakt mit Pollen zu meiden. Dabei hilft beispielsweise ein Pollenfilter im Auto, eine Dusche vor dem zu Bett gehen und die Verbannung der tagsüber getragenen Kleidungsstücke aus dem Schlafzimmer. Dies kann die Symptome wie heftige Niesattacken, Fließschnupfen oder eine Entzündung der Bindehaut der Augen lindern.

Um den Ausbruch des Heuschnupfens hinauszuzögern, kann ein dexpanthenolhaltiges Meerwasser-Nasenspray, zum Beispiel von Bepanthen, helfen. Es spült Staub und Pollen von der Nasenschleimhaut und sorgt so für eine geringere Pollenkonzentration in der Nase. Mit Dexpanthenol und Meerwasser natürlichen Ursprungs befeuchtet und reinigt es die Nase und sichert so eine optimale Pflege der Nasenschleimhaut. Ist die Nase bereits wund, hilft Bepanthen Augen- und Nasensalbe. Sie enthält ebenfalls den Wirkstoff Dexpanthenol, der die Wundheilung fördert und die Nasenschleimhautzellen regeneriert. Die Funktion der Nasenschleimhaut wird so wiederhergestellt. Außerdem eignet sich die Salbe zur Behandlung von Bindehautreizungen, die ebenfalls häufig bei Heuschnupfen auftreten.

Beide Produkte sind frei von Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen und eignen sich daher auch für empfindliche Menschen sowie Säuglinge und Kleinkinder.

Das Kreuz mit der Kreuzallergie

Bei rund 70 Prozent der Pollen-Allergiker entwickelt sich gleichzeitig eine Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie, die so genannten Kreuzallergie. Betroffen sind vor allem Menschen mit einer Allergie auf Frühblüher wie Birkenpollen, die häufig auch auf Äpfel, Erdbeeren, Haselnüsse, Karotten, Sellerie und Sojaprodukte reagieren. Grund dafür ist die Ähnlichkeit der Allergie auslösenden Eiweißstoffe von Pollen und verschiedenen Nahrungsmitteln, die vom Organismus nicht unterscheiden und gleichermaßen bekämpft werden. Während es bei leichten Formen zu Niesreiz und laufender Nase kommen kann, spürt ein Patient mit einer Birkenpollen-Allergie nach dem Biss in einen Apfel im Mund ein unangenehmes Kribbeln und Brennen an Lippen, Gaumen und Rachen. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Atemnot, Kreislaufkollaps und Bewusstlosigkeit kommen.

P2News

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