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Der neue Innenminister legt sich mit dem Bundespräsidenten an

Der neue Innenminister fackelt nicht lange. Gerade erst im Job angekommen, legt er sich mit dem Bundespräsidenten an – als erste Amtshandlung, sozusagen. Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, widerspricht CSU-Mann Hans-Peter Friedrich dem Staatsoberhaupt. Steht uns nun die nächste Leitkultur-Debatte ins Haus?

Bloß das nicht!

In Deutschland gibt es rund vier Millionen Muslime. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Sie leben hier, arbeiten hier, ihre Kinder gehen hier zur Schule. Und sie besuchen hier, sofern sie ihre Religion praktizieren, die Moschee. Das sind Tatsachen. Die Frage, ob der Islam insgesamt „zu Deutschland gehört“, ist eine angesichts dieser Realität reichlich akademische Frage, deren Erörterung uns der Lösung drängender Probleme, der Integration von Zuwanderern – egal welchen Glaubens – nicht näher bringt.

Religion ist hierzulande nicht Sache des Staates, sondern persönliches Bekenntnis des Bürgers. Sie ist Privatsache. Entscheidend für das Zusammenleben sind die Werte und Regeln des Grundgesetzes. Das sollte auch der Innenminister beherzigen.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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