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Plastikmüll im Meer wird zur tickenden Zeitbombe

So genannte Mikroplastik-Abfälle gelangen in die Nahrungskette: Forscher befürchten, dass die chemischen Bestandteile im Abfall auch Krebs begünstigen.

Auf dem Meer wird es immer bunter. Vom Land treibt der Wind riesige Mengen von Abfällen in die Ozeane, die Flüsse leiten ebenfalls Müll ein. Vor allem Plastikteile bereiten mit ihren noch unabsehbaren Folgen Umweltforschern Kopfschmerzen. „Das ist eine tickende Zeitbombe“, fürchtet Peter Gilruth, Direktor der Abteilung für Frühwarnsysteme des UN-Umweltprogramms (UNEP) in Nairobi.

Besonders Besorgniserregend seien die sogenannten Mikroplastik-Abfälle – winzige Partikel, die von Fischen und anderen Meeresorganismen leicht aufgenommen werden und in die Nahrungskette gelangen.

Da das leichte Plastikmaterial von den Meeresströmungen getragen wird, statt zu Boden zu sinken, konzentrieren sich die Abfälle zudem in bestimmten Bereichen. Simulationsmodelle zeigen vor allem im Pazifik und vor den Küsten Südamerikas eine wachsende Konzentration dieser Plastikteile. Einige Abfälle werden weit entfernt vom Ort ihrer Herstellung wieder an Land gespült.

P2News/ApoRisk GmbH

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