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PID kann Leben retten

In Deutschland darf man sein Kind bis zur zwölften Woche aus verschiedenen Gründen abtreiben, bei einer medizinischen Indikation ist Abtreibung sogar bis zur Geburt möglich. Warum also tut sich die Gesellschaft so schwer, einer Präimplantationsdiagnostik (PID) in einem engen, gesetzlichen Rahmen zuzustimmen? Würde man nicht sogar Leben retten? Paare, die bei einer künstlichen Befruchtung eine PID in Erwägung ziehen, haben sicherlich sehr gute Gründe dafür. Oft haben sie schon traumatische Fehlgeburten hinter sich. Doch der Wunsch nach einem eigenen Kind ist groß. Deshalb nehmen sie schmerzhafte Eingriffe, finanzielle Anstrengungen und insbesondere auch eine enorme psychische Belastungen in Kauf. Gewiss spielt es für diese Paare keine Rolle, ob ihr Kind blaue oder braune Augen hat. Es geht nicht um ein Designerbaby, wie Kritiker der PID behaupten. Es geht darum, die Gefahr zu minimieren, dass das Kind im Mutterleib stirbt oder nach der Geburt nur sehr begrenzte Lebenschancen hat. Dennoch sollte die PID nicht zum automatischen Bestandteil der künstlichen Befruchtung werden. Ihre Anwendung braucht strenge Kriterien, wie einen Ethikrat, der in jedem Einzelfall seine Zustimmung erteilt. Die Entscheidung alleine in die Hände des Paares und ihres Arztes zu legen, wäre falsch.

P2News/Mittelbayerische Zeitung

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