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Peugeot wird 200 – auch wenn die Autos erst später kamen

„200 Jahre Peugeot“ feiert die französische Löwenmarke auf der Auto Mobil International 2010 in Leipzig. Doch wie kann das stimmen, wenn das Auto doch gerade erst 124 Jahre alt ist und der erste Peugeot vor 119 Jahren gebaut wurde. Nun, Peugeot hat mit anderem als mit Autos angefangen. Eine Eisengießerei stand am Beginn im Jahr 1810. Und dann wurden Sägeblätter, Uhrenfedern und Korsettstangen gefertigt und später auch Rasierklingen, landwirtschaftliche Geräte, Kaffeemühlen, Bügeleisen und Nähmaschinen. Das heutige Hauptprodukt, das Automobil, kam erst 1891 ins Programm – das allererste sogar mit Serpollet-Dampfmotor. Für die nächsten Modelle erwarb man eine Lizenz für Daimler-Motoren. Und auch Motor- und Fahrräder trugen bald den Löwen als Markenzeichen. Letztere baut Peugeot bis heute. Und bei Kennern begehrt sind auch heute noch Sägen und Pfeffermühlen mit dem Peugeot-Markenzeichen.

„200 Jahre“ heißen die zum Firmenjubiläum aufgelegten Editionsmodelle der Reihen 107, 207, 308 und 407, die bei der AMI 2010 erstmals gezeigt werden. Das Highlight des Frühjahrs 2010 ist allerdings das brandneue und bereits bei vielen Händlern stehende 4,29 m lange und 1,36 m „flache“ Sportcoupé RCZ, mit dem Peugeot wie schon so oft in seiner Geschichte an alte Traditionen anknüpft. Denn der erste Peugeot, der weder eine Null noch eine Doppelnull in seiner Typbezeichnung trägt, hat mit den Coupés 301, 304 und 504 durchaus erfolgreiche, wenn auch vom Charakter her ganz andere Vorgänger, deren Geschichte bis in die Mitte der Dreißiger des letzten Jahrhunderts zurückreicht.

An alte Tradition anknüpfen kann Peugeot zudem mit seinen so erfolgreichen Coupé-Cabriolets 207 CC und 308 CC, die angesichts des Frühlingsbeginns wieder besonders attraktiv sind. Denn mit dem in Leipzig gezeigten und inzwischen 74 Jahre alten 402 Eclipse erlaubt Peugeot auf einen Blick auf den bereits Mitte der Dreißiger in kleiner Serie gefertigten Urahn aller modernen Coupé-Cabriolets mit elektrisch angetriebenem zusammenklappbarem Stahl-Cabriodach.

In die emissionsfreie Zukunft des Automobils weist der viertürige Peugeot iOn, der bereits zum Jahresende auf den deutschen Markt kommen wird. Als erstes vollelektrisches viersitziges Serienmodell eines europäischen Herstellers kann der mit einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie ausgestattete 47 kW (64 PS) starke iOn, der mit einer Reichweite von 130 Kilometern rund 90 Prozent aller Fahrten abdeckt, für weniger als 500 Euro im Monat geleast werden. Und auch hier kann Peugeot auf frühe Versuche mit Elektroautos zurückblicken, wie den 1941 in Serie gegangenen kleinen VLV, der unter anderem bei der französischen Post Dienst tat.

So markieren „200 Jahre Peugeot“ mit Modellen wie dem RCZ und dem iOn den Eintritt der Löwenmarke in eine ganz neue Ära, in der Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit des Automobils eine besondere Rolle spielen, ohne dass man dabei auf echtes Fahrvergnügen verzichten muss. Wichtige Akzente für die künftige Entwicklung werden die Einführung der Stop-&-Start-Automatik der zweiten Generation in der Großserie ab 2011 setzen sowie das Debüt des innovativen allradgetriebenen Vollhybrids 3008 HYbrid4 im nächsten Jahr, dem 2012 ein Plug-in-Diesel-Hybrid sowie ein revolutionäres elektrisches Stadtfahrzeug auf der Grundlage der nur 2,5 Meter langen BB1-Studie folgen sollen.

Der Löwenanteil aller künftigen Peugeots wird allerdings mit hochmodernen sehr sauberen und sehr sparsamen Verbrennungsmotoren ausgerüstet sein. Denn dieser Antrieb ist alles andere als Technik von gestern. Und neben den Autos wird es auch in absehbarer Zukunft die berühmten Peugeot-Pfeffermühlen geben.

P2News/auto-reporter

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