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Peinliches Amerika – Der WikiLeaks Boykott

Sie wollen Ihr Unternehmen kostenlos in den internationalen Medien platzieren? Sie nehmen dafür Imageeinbußen in Kauf? Sie halten nichts von Demokratie, Presse- und Informationsfreihet?

„Dann beenden Sie einfach die Zusammenarbeit mit Wikileaks.“

Amazon hat’s vorgemacht und schmiss Wikileaks von seinen Servern. Dann folgte Paypal, Visa und Mastercard. Sie stellten alle Zahlungen ein und die Schweizer Bank Postfinance sperrte das Konto von Julian Assange. Die Bank of Amerika folgt dem Beispiel, während Internet-Adressanbieter everydns.net und die Datenvisualisierer von Tableau Software die Zusammenarbeit mit Wikileaks aufkündigen.

Das es vielen Mächtigen in ihrem Klassenkampf nicht unbedingt passt, was Julian Assange mit der Veröffentlichung geheimer Daten macht, ist einfach nachzuvollziehen.
Jede Menge Material und Informationen die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, und nun für jeden zugänglich, passen Betroffenen verständlicherweise nicht ins Konzept. Ist aber ohnehin schnell vergessen.

Da sich Amerikanische Unternehmen und Banken nun als Rechtssprechende Boykoteure aufspielen hingegen ist am gesamten Vorfall das peinlichste was Amerika nun bieten kann.

Im aktuellen, wir behaupten es so, Werbefeldzug des in die Jahre gekommenen Ap(p)fels und seinen AppStore wurde nun das WikiLeaks App auch hier entfernnt.  Dafür erhalten AppStore Nutzer für EUR 1,59 Adolf Hitlers “Mein Kampf” (Mi Lucha) auf Spanisch ,inklusive Hakenkreuz-Icon angeboten – mit Altersfreigabe 9+.

Es muss sich also bei Apple und im AppStore-Prüfprozess mehr oder weniger (eher weniger) noch nicht herumgesprochen haben das wir in einem Land leben in der  Demokratie, Rechtsstatlichkeit und Pressefreiheit herscht.

Das mit der Diktatur hatten wir schon.

P2News

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