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Partnersuche wird für Tiger immer schwieriger

Zwei Amur-Tiger (auch Sibirischer Tiger genannt) im Schnee: Die Hoffnung ist groß, dass aus dieser ersten zarten Bande Nachwuchs hervorgeht. Nach Informationen der Umweltschutzorganisation WWF gibt es weltweit nur noch 3.200 Tiger in freier Wildbahn. Lebensraumzerstörung und Wilderei bedrohen die majestätischen Großkatzen. Am 14. Februar (Valentinstag) beginnt nach dem chinesischen Kalender das „Jahr des Tigers“. Der WWF startet an diesem Tag eine weltweite Schutzkampagne um das Überleben dieser charismatischen Tierart zu sichern.

Partnersuche wird für Tiger immer schwieriger: Der Tiger gerät durch den Verlust an Lebensraum zunehmend in Bedrängnis. Durch die Zerstückelung von ehemals großen Wildnisgebieten wird es für die einzelnen Tiere immer schwieriger zueinanderzufinden. Straßen und Autobahnen, Siedlungen und ganze Großstädte stehen dem Tiger-Glück mitunter im Weg. Normalerweise sind die gestreiften Katzen zwar scheue Einzelgänger, doch zur Paarungszeit treffen sich Tiger und Tigerin zu einem kurzen und mitunter heftigem Paarungsakt – ähnlich wie bei Hauskatzen verbunden mit Nackenbiss und Tatzenhieb. Danach gehen die beiden meist wieder getrennte Wege. Doch da Liebe auch beim Tiger durch den Magen zu gehen scheint, geben viele Männchen ihrer Partnerin, so-bald diese zwei bis drei Junge zur Welt gebracht hat, gelegentlich gerne ein Stück der eigenen Beute ab.

2010 – Jahr des Tigers Am 14. Februar 2010 (Valentinstag) beginnt nach dem chinesischen Kalender das „Jahr des Tigers“. Menschen, die in einem Tiger-Jahr geboren sind, werden Charaktereigenschaften wie Mut, Selbstbewusstsein und Tapferkeit zugeschrieben. Der Tiger wird von diesen Eigenschaften in Zukunft eine Menge aufbieten müssen, denn die Art ist so bedroht, dass viele Unterarten womöglich das nächste Jahr des Tigers in 2022 nicht erleben werden, wenn nicht sofort drastische Maßnahmen für ihren Schutz ergriffen werden. Deshalb widmet der WWF in diesem Jahr dem Erhalt des Tigers eine weltweite Kampagne. Ziel ist es die Tiger-Population in freier Wildbahn bis 2022 zu verdoppeln.

P2News/WWF

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Ein Kommentar

  1. Es gibt vom World Wildlife Fund eine Art „Singlebörse“ für bedrohte Tierarten, die theoretisch auch für sibirische Amur-Tiger funktioniert. Dort werden Tiere aus verschiedenen Regionen auf bestimmte Kriterien hin überprüft und anschließend zusammengeführt. Das Grundproblem des schwindenen Lebensraumes der bedrohten Tiere löst dies allerdings nicht.

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