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Ordentliches Ergebnis in historisch schwieriger Lage

Berthold Huber: „Ordentliches Ergebnis in historisch schwieriger Lage“

Sindelfingen – Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat das Tarifergebnis in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg als „ordentliches Ergebnis in historisch schwieriger Lage“ bewertet. „Dies ist zwar kein Ergebnis, das uns in Euphorie versetzt, aber es ist uns gelungen, die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie angemessen zu beteiligen“, sagte Huber im Anschluss an die Verhandlungen am Mittwoch in Sindelfingen. Es sei gelungen, den verteilungsneutralen Spielraum auszuschöpfen, Einkommenssicherheit für die Beschäftigten sowie Planungssicherheit für die Unternehmen zu schaffen. „Dies hat in der gegenwärtigen Situation einen hohen Wert“, betonte Huber.

Das Ergebnis wäre vor zehn Tagen in dieser Form nicht möglich gewesen, sagte der IG Metall-Vorsitzende. Erst die massiven Warnstreiks von fast 600 000 Beschäftigten hätten Bewegung bei den Arbeitgebern gebracht. „Die Alternative zu diesem Ergebnis hieße, in einen unbefristeten Streik zu treten“, sagte Huber. „Ich sehe aber nicht, dass wir durch einen Arbeitskampf ein signifikant besseres Ergebnis erzielt hätten.“ Die Verhandlungen in Baden-Württemberg sind am Mittwochmittag nach 22 Stunden mit einem Ergebnis zu Ende gegangen. Es sieht für die Monate November, Dezember und Januar eine Einmalzahlung in Höhe von 510 Euro vor, anschließend eine Erhöhung der Tarifentgelte in Höhe von 4,2 Prozent in zwei Stufen (ab Februar und ab Mai 2009 je 2,1 Prozent). Von Mai bis Dezember 2009 erhalten die Beschäftigten zusätzlich Einmalzahlungen in Höhe von 0,4 Prozent pro Monat. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 18 Monaten.

P2News

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