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Optimierungsprogramme nicht immer optimal

Höher, schneller, weiter – das olympische Motto gilt auch für Computer. Wer seinen Rechner auf Touren bringen will, kann entweder für viel Geld in neue Hardware investieren oder auf günstigere Optimierungsprogramme setzen. Diese sollen Rechner schneller und stabiler machen. Ob das funktioniert, hat COMPUTERBILD bei vier Optimierungsprogrammen für Windows XP und Windows 7 getestet.

Datenreste von deinstallierter Software, temporäre Dateien vom Internet-Browser und „fragmentierte“, auf der Festplatte verstreute Datenstücke bremsen den Computer aus. Optimierungsprogramme sollen den Datenmüll und die Geschwindigkeitsbremsen aufspüren und beseitigen. So können sie etwa den Autostart von Anwendungen verbieten, die unnötig Systemleistung verbrauchen. Mit Hilfe der Defragmentierungsfunktion kann eine gute Optimierungs-Software weitere Leistungsreserven des Rechners mobilisieren. Das lohnt sich vor allem für Windows XP, weil die eingebaute Defragmentierungsfunktion nicht besonders effektiv arbeitet.

Bei Windows XP überzeugte Twin XP von Data Becker (Note: gut, 28 Euro) in all diesen Punkten: Der COMPUTERBILD-Testsieger verkürzte nicht nur den Rechnerstart um fünf Sekunden, sondern beschleunigte etwa das Kopieren von Dateien um das sechsfache und das Laden von Bilddateien um das fünffache. Außerdem speicherte die Software den Stand vor der Optimierung, damit sich dieser im Notfall wieder abrufen lässt. Bei den Windows 7-Tests holte sich TuneUp Utilities 2010 von S.A.D. (Note: gut, 40 Euro) den Testsieg. Große Dateien ließen sich nach der Optimierung sogar schneller kopieren als nach einer Neuinstallation des Betriebssystems.

P2News/COMPUTERBILD

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