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Opel Bochum braucht Kredite über 420 Millionen Euro

Die IG Metall in NRW dringt auf Staatsbürgschaften für Opel. Allein das Bochumer Werk benötige für seine neuen Modellreihen 420 Millionen Euro an Investitionen, heißt es in einem Positionspapier, aus dem die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zitiert. „Ohne Zukunftsinvestitionen ist das Aus für Bochum vorprogrammiert“, heißt es darin. In diesem Fall seien in Bochum 6000 Arbeitsplätze und in NRW bis zu 25 000 Jobs in der Zulieferindustrie akut gefährdet. Wenn der bedrohte Mutterkonzern General Motors (GM) die zugesagten Investitionen nicht mehr leisten könne, müsse Opel Kredite aufnehmen, für die dringend Staatsbürgschaften benötigt würden. Bundesweit war unbestätigten Berichten zufolge von 1,8 Milliarden Euro die Rede, für die Bürgschaften gefordert werden. NRW-IG-Metall-Chef Oliver Burkhard mahnte zur Eile: „Das Land NRW ist jetzt in der Verantwortung. Wir brauchen schnelles, entschlossenes Handeln, damit die 420 Millionen Euro Zukunftsinvestitionen schnell in trockene Tücher kommen“, sagte er der WAZ. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hatte eine Bürgschaft in Aussicht gestellt. Auch Kanzlerin Angela Merkel erklärte gestern, auch der Bund prüfe eine Bürgschaft. Nach WAZ-Informationen trägt derzeit die Wirtschaftsprüfungsgsellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) alle Unterlagen zusammen, die Bund und Länder für die Genehmigung einer Bürgschaft benötigen. Zuvor hatte die „Welt“ über Verzögerungen bei den Staatshilfen berichtet. Aufgrund fehlender Unterlagen sei es fraglich, ob das Rettungspaket wie geplant vor Weihnachten kommen könne.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, P2news

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