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Online-Cashback-Dienste selten lohnenswert

Kundenkarten und Rabattpunkte sind in Supermärkten und Kaufhäusern gang und gäbe. Neu sind Geldbonusprogramme im Internet, so genannte Cashback-Dienste. Die Anbieter versprechen Geldboni beim Einkauf in bestimmten Online-Shops. Das lohnt sich jedoch nicht immer, wie ein Test der Fachzeitschrift COMPUTERBILD von fünf solcher Bonus-Dienste ergab. Ein Preisvergleich zeigte, dass sich die günstigsten Angebote meist mit Preissuchmaschinen wie Idealo.de finden lassen.

Zunächst müssen sich die Nutzer bei einem Cashback-Dienst registrieren. Ihre Bonus-Zahlungen erhalten sie bei jedem Einkauf in einem der zahlreichen Partnershops wie C&A, Conrad oder Zalando, bei Online-Vertragsabschlüssen und -Buchungen bei Mobilfunk-Anbietern oder Reisebüros. Nachträglich werden dem Kundenkonto in der Regel zwischen zwei und fünf Prozent vom Warenwert als Bonus gutgeschrieben. Lässt sich der Einkaufswert, wie bei einem Handy-Vertrag, nicht bestimmen, landet ein Festbetrag auf dem Konto. Das Geld stammt aus Provisionen, die die Partner-Shops den Diensten für jeden Käufer zahlen. Die Auszahlung des angesammelten Guthabens ist bei einigen Anbietern allerdings erst ab zehn oder mehr Euro möglich.

Beim COMPUTERBILD-Preisvergleich zeigte sich, dass Kunden mit Cashback-Bonus-Diensten durchschnittlich mehr bezahlen als bei den günstigsten Online-Angeboten, die sich mit Preissuchmaschinen finden lassen. Beispielsweise fand Idealo.de ein Paar Nike Air Max LTD2 für 78 Euro. Beim Kauf über Cashback-Dienste sollten die Sportschuhe jedoch im Schnitt 118 Euro kosten – satte 40 Euro Differenz. Bei Online-Verträgen winkt hingegen ein lukrativer Bonus, etwa bis zu 98 Euro beim Online-Abschluss des Handy-Tarifs Call & Surf Mobil M.

Im Test überzeugen konnte nur der Test-Sieger Qipu (Testergebnis: 2,49), der eine große Shop-Auswahl und den zweithöchsten Cashback-Wert aller Testkandidaten bot: Für Käufe im Wert von 1400 Euro zahlte Qipu knapp 59 Euro zurück. Weiterer Vorteil: Ausgezahlt wird schon ab dem ersten Euro. Konkurrent Tamola bot mit fast 64 Euro zwar die höchsten Cashbacks, behält dafür jährlich die ersten sieben Euro des Kunden-Guthabens ein. Weil Tamola persönliche Daten unverschlüsselt übertrug, wurde der Dienst auf „mangelhaft“ abgewertet. Andasa erging es nicht besser: Wegen gravierender AGB-Mängel wertete COMPUTERBILD den Anbieter ebenfalls auf „mangelhaft“ ab.

P2News/COMPUTERBILD.de

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