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Öffentlicher Dienst: Konfrontation muss vermieden werden

Was für ein Kontrast: Schwarze Wolken verdunkeln den Konjunkturhimmel und verfinstern die Mienen vieler Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und trotzdem wird nicht etwa in gereizter, sondern in „konstruktiver“ Atmosphäre über die Tarife im öffentlichen Dienst der Länder verhandelt. Das weckt Hoffnungen, dass beide Seiten die Zeichen der Zeit verstanden haben und bereit sind, auf Kraftmeiereien zu verzichten.

Schön wär’s. Denn wochen- oder gar monatelange Streiks wie in früheren Jahren wären Gift für die ohnehin schon extrem schwache Konjunktur. Sie würden die Lage unnötig verschlechtern. Stattdessen müssen die Tarifpartner unter Beweis stellen, dass sie auch in der Krise handlungsfähig sind. Beispielhaft haben dies bereits Arbeitgeber und Gewerkschaften in der Metallindustrie getan. Auch hier lautete die Ausgangsforderung im vergangenen November „Acht Prozent mehr Lohn“.

Herausgekommen ist eine zweistufige Anhebung um 4,2 Prozent. Das mag vielen wenig erscheinen, ist aber immer noch deutlich besser als das, was Millionen von Beschäftigten in der Privatwirtschaft erwartet: Nullrunden, Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit. Im Übrigen gilt es, kreative Lösungen anzustreben. Danach könnten etwa Krisenabschläge in besseren Zeiten durch Nachzahlungen ausgeglichen werden.

Neue Osnabrücker Zeitung

P2News

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