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Nissan Pathfinder – Quadratisch, praktisch, gut

Familien-Abenteurer nennt Nissan Deutschland seinen Pathfinder, der die größte Baureihe im Sport-Utility-Vehicle-Angebot des japanischen Herstellers darstellt, und charakterisiert damit erheblich exakter als der Begriff SUV die Vorzüge des 2,2-Tonners, dem die inzwischen etwas aus der Mode gekommene Einstufung als robusten, eckigen Geländewagen, dem kaum ein Terrain zu schwer ist, viel besser gerecht wird. Denn der jetzt überarbeitete Pathfinder ist zwar nach wie vor ein Geländegänger, aber auch ein geräumiger Lastesel par excellence, mit dem Wochenendtouren zum Erlebnis werden können. Gleichgültig, ob mit dem überarbeiteten 2,5-Liter-Selbstzünder oder dem neuen V6-Diesel als Topmotorisierung.

Mit einer Länge von 4,81 Metern ist der fünf- bis siebensitzige Pathfinder zwar deutlich kürzer als eine Oberklasselimousine, wirkt aber durch seine Höhe (1,78 m) und Breite (1,85 m) und wegen seiner kurzen Überhänge nicht nur kantig, sondern eben riesig, wobei die überarbeiteten Front- und Heckpartien ihn noch bulliger als bislang wirken lassen.

Im Innenraum, lässt man einmal die beiden Notsitze als dritte Reihe außer Acht, gibt es nicht nur für fünf Personen, sondern für das Urlaubsgepäck oder voluminöse Freizeit-Utensilien Platz satt. Wird noch mehr Stauraum benötigt, kann man durch insgesamt über 60 verschiedene Variationen das Ladeabteil so vergrößern, das bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände oder bis zu zwei Kubikmeter transportiert werden können.

Die Kritik an der bisherigen Innenraumgestaltung haben die Nissan-Designer erfreulicherweise beherzigt. Neue Bedienelemente, neue Sitzbezüge, zusätzliche Chromapplikationen und ein neues Kombiinstrument sorgen für eine höhere Qualitätsanmutung. Und Armablagen und Türverkleidung bieten einen gesteigerten Komfort. Speziell die „Fine-Vision“-Instrumente, die leider in der Basisversion nicht zur Verfügung stehen, sind jetzt klarer abzulesen, und die Bedienung der Schalter und Hebel ist einfacher, weil intuitiver geworden. Schulaufgaben also gemacht. Nicht zu ändern war bei diesem Facelift natürlich die gewöhnungsbedürftige Rundumsicht, sodass die optionale Heckkamera weiterhin empfehlenswert ist.

Für den Vortrieb sorgen jetzt zwei Motoren. Der bekannte 2,5-Liter-Vierzylinder Turbodiesel wurde gründlich überarbeitet, was eine höhere Leistungsausbeute bei gleichzeitig niedrigeren Verbrauchs- und Emissionswerten erbrachte. Die Spitzenleistung stieg um 19 auf 190 PS (140 kW), das Drehmoment um 47 auf 450 Newtonmeter bereits bei 2.000 Umdrehungen. Der Normverbrauch sank dagegen um 1,1 auf 8,7 Liter auf 100 Kilometern.

Der neue 3,0-Liter-V6 hat eine Nennleistung von 170 kW/231 PS bei einem maximalen Drehmoment von 500 Newtonmetern bei 1.750 Umdrehungen. Dank des daraus resultierenden sehr guten Durchzugsvermögens lässt sich der Pathfinder selbst im Anhängerbetrieb mit einer Zuglast von bis zu dreieinhalb Tonnen sehr agil bewegen. Dafür sorgt auch die gut auf den Motor abgestimmte Siebengang-Automatik, während die Lenkung mehr Straßenkontakt vermitteln könnte. Auf kurvigen Landstraßen kommt das Fahrwerk trotz Einzelradaufhängung vorn und hinten mit seiner etwas steifen Federung bald an seine Komfortgrenzen, auch wenn bei zu wenig Grip der sich automatisch zuschaltende Allrad und bei etwas zu zügig angegangenen Kurven das serienmäßige ESP vor wirklicher Unbill schützen. Mit gut zehn Litern Praxisverbrauch bei ersten Testfahrten hielt sich der Durst des Pathfinder in angenehmen Grenzen.

Geht es ins Gelände, der ureignen Domäne des Offroaders, ist eine derartige Konsumbescheidenheit natürlich nicht mehr haltbar. Dafür stellt der mit All-Mode-Technik und zusätzlicher Geländeuntersetzung einschließlich Bergan- und Bergabfahrt-Assistent ausgerüstete Pathfinder seinen Fahrer selbst bei schwierigen Bedingungen vor keine Probleme. Eine serienmäßig komplette Sicherheits- und umfangreiche Komfortausstattung runden den insgesamt guten Eindruck ab.

P2News/auto-reporter

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