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Niebel: Entwicklungshilfe-Organisationen zusammenlegen

Dirk Niebel

Der Vorsitzende der Entwicklungshilfeorganisation „Grünhelme“, Rupert Neudeck, unterstützt die Pläne von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), die Entwicklungshilfeorganisationen GTZ, DED und InWent zu fusionieren. „Das ist in jedem Fall richtig“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Denn im Bereich dieser Organisationen ist ein ungeheurer Wildwuchs entstanden.“ Mit der Zusammenlegung müsse aber eine Verschlankung der Strukturen und eine stärkere Kontrolle durch das Ministerium einhergehen. „Es wäre gut, wenn das alles etwas bescheidener und damit realitätsnäher würde. Denn im Moment haben wir Bataillone von Leuten, die von der Entwicklungshilfe leben. Aber davon sollen ja die armen Afrikaner, Lateinamerikaner und Asiaten leben und nicht wir.“ Neudeck nannte es zudem „ausgezeichnet“, dass Niebel das Ziel aufgeben will, 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Entwicklungshilfe zu stecken. „Das war sowieso ein imaginäres Ziel. Und es entsprach nicht einem wirklichen Bedarf. Wichtiger ist ja die Frage: Was brauchen wir in den Ländern, in denen wir tätig sein wollen, und danach bemisst, was man von seinen wertvollen Steuergeldern dafür gibt.“ Bedeutsamer als die Höhe der Summen seien Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Projekte.

P2News/Kölner Stadt-Anzeiger

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