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Nicolas Sarkozys Ansehen ist im Keller

Nicolas Sarkozy

Sarkozy hat eine Ehrenerklärung für seinen Minister abgegeben, der für ihn bis zum Herbst eine überfällige, aber hoch umstrittene Rentenreform durchsetzen soll und damit in den kommenden Wochen im Zentrum der französischen Innenpolitik stehen wird. Er wird also noch eine Weile an ihm festhalten (müssen).

Damit dürfte die Präsidentschaft Sarkozys in ihre entscheidende Phase gehen. Gewählt wurde er vor gut drei Jahren, weil er nach der sklerotischen Endzeit des Vorgängers Chirac neuen Schwung versprach, ein Aufbrechen der verkrusteten Strukturen, innerhalb derer eine politische Kaste weitgehend unter sich selbst bleiben kann; ziemlich dickfellig gegenüber den allgegenwärtigen Vorwürfen des Nepotismus und der Korruption.

Als sozialer Aufsteiger hätte Sarkozy die dafür notwendigen Eigenschaften eigentlich mitbringen können. Aber es zog ihn schnell zu Geld und Glamour; und als „Speedy Sarko“ tanzte er zwar auf vielen Hochzeiten, doch politisch Zählbares kam wenig zustande. Stattdessen: viel heiße Luft. Sein Ansehen ist im Keller. Es ist keineswegs klar, ob es für eine zweite Amtszeit reicht.

P2News/Märkische Oderzeitung

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