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Nicht schneller, als die Reifen erlauben

Nasses Laub auf der Fahrbahn wirkt wie Schmierseife und verwandelt besonders bei zu geringer Profiltiefe ein ganz gewöhnliches Bremsmanöver in eine gefährliche Rutschpartie

Auch wenn die bunte Jahreszeit noch ein paar schöne Tage bereithalten mag, birgt sie besonders für Autofahrer viele Tücken. Nebel, Regen und nasses Laub erfordern eine vorausschauende und vorsichtige Fahrweise. Beim Umrüsten auf Winterreifen gilt es, zudem die Geschwindigkeitsgrenzen der Reifen zu beachten.

Nasses Laub auf der Fahrbahn wirkt wie Schmierseife und verwandelt ein ganz gewöhnliches Bremsmanöver in eine gefährliche Rutschpartie – umso mehr, wenn die Reifen zu wenig Profil aufweisen. Verändert sich das Wetter, steigen auch die Unfallzahlen, vor allem bei starkem Regen oder Hagel. Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn sich der für den Herbst typische Morgennebel ausgebreitet hat.

Wer auf Winterreifen umsteigt, sollte einen Geschwindigkeitsaufkleber im Blickfeld des Fahrers nicht vergessen. Der ist immer dann unverzichtbar, wenn das Auto schneller fahren kann, als die Reifen fahren dürfen. Daran erinnern die Verkehrsexperten der Signal Iduna Versicherung. Gehören beispielsweise die Reifen zur Geschwindigkeitsklasse T (bis 190 km/h) und schafft das Auto locker 200 km/h, muss zwingend der Aufkleber mit dem vorgeschriebenen Tempolimit ans Armaturenbrett. Bei einer Kontrolle wird sonst ein Bußgeld von 20 Euro fällig. Zur Kasse gebeten wird ebenfalls, wer dabei erwischt wird, dass er die für die Reifen zulässige Geschwindigkeit überschreitet.

Sich an die Höchstgeschwindigkeitsgrenze zu halten, verlängert auch die Lebensdauer des Reifens. Und vor allem: Je niedriger die Geschwindigkeit, desto besser halten Winterreifen ihr Versprechen – den „packenden Griff“ auf die Straße bei sehr tiefen Temperaturen, Eis und Schnee.

News-Reporter

P2News

(Foto: Signal Iduna/News-Reporter)
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