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Nicht ohne Warnweste

Wer nach Unfall oder Panne ohne entsprechende Schutzkleidung sein Fahrzeug verlässt, riskiert nicht nur seine Gesundheit oder schlimmstenfalls sein Leben. Auf Urlaubsreisen im europäischen Ausland drohen zudem hohe Geldbußen.

In vielen Reiseländern ist eine Warnweste gesetzlich vorgeschrieben. Durch ihre grelle und leuchtende Farbe können diese das Leben der Fahrzeuginsassen nach einer Panne oder einem Unfall retten. Zudem wird in manchen Ländern die Urlaubskasse unnötig strapaziert, wenn man keine Weste in Griffweite mit sich führt.

Mit der dunklen Jahreszeit in Herbst und Winter werden gute Sicht und gute Sichtbarkeit immer wichtiger, um Unfällen mit schweren Verletzungen oder Todesfolgen vorzubeugen.

Deshalb raten die deutschen Autoversicherer den Autofahrern, das Fahrzeug nach einer Panne oder einem Unfall außerhalb geschlossener Ortschaften und auf Autobahnen nur mit Warnweste zu verlassen. Denn ohne Warnweste bleiben Fahrer und Beifahrer nahezu unsichtbar.

Verhalten im Ernstfall

„Bei einer Panne auf der Autobahn verhalten sich die Fahrzeuginsassen am besten so: möglichst in der Nähe einer Notrufsäule anhalten, Warnblinkanlage an, Warnweste überziehen, raus dem Fahrzeug, Warndreieck in mindestens 100 Metern Entfernung aufstellen, über die Notrufsäule um Hilfe bitten und hinter der Leitplanke warten“, so der Tipp der Versicherer.

Eine Untersuchung der Wirkung von Warnwesten im benachbarten Österreich hat ergeben, dass auf den Autobahnen in den drei Jahren nach Einführung der Warnwestenpflicht die Zahl der Unfälle mit Fußgängern oder haltenden Fahrzeugen um 39 Prozent zurückgegangen ist. Die Zahl der Verunglückten reduzierte sich sogar um 53 Prozent.

Geldbuße für vergessene Warnweste

Doch neben der erhöhten Sicherheit kann das Fahren ohne griffbereite Warnweste im europäischen Ausland richtig teuer werden. Während in Deutschland eine Warnwestenpflicht bisher nur für den gewerblichen Güter- und Personenverkehr gilt, muss in 13 europäischen Ländern beim Verlassen des Fahrzeuges Fahrzeug nach einer Panne oder einem Unfall außerhalb geschlossener Ortschaften eine Warnweste angelegt werden.

Die Warnweste sollte im Innenraum des Fahrzeugs – beispielsweise im Handschuhfach – aufbewahrt werden, nicht jedoch im Kofferraum oder gar in der Dachgepäckbox. Denn in manchen Ländern wird man bereits zur Kasse gebeten, wenn man diese Schutzkleidung nicht mitführt beziehungsweise nicht in Griffnähe hat.

P2News/ApoRisk GmbH

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