Werbeanzeige
Home / Gesundheit-Fitness / Gesundheit / Neurologen warnen vor gefährlicher Therapie bei Multipler Sklerose
Werbeanzeige

Neurologen warnen vor gefährlicher Therapie bei Multipler Sklerose

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie warnt vor sinnlosen und gefährlichen Gefäßeingriffen bei Multiple-Sklerose-Patienten, die derzeit auch in Deutschland gegen privates Honorar angeboten werden. Die Eingriffe beruhen auf einer wissenschaftlich nicht haltbaren Theorie des italienischen Arztes Paolo Zamboni zur Entstehung der Krankheit, kritisieren führende Neurologen. Es seien bereits Todesfälle bekannt geworden. Hintergrund der Kritik ist die so genannte „venöse Stauungshypothese“ der Multiplen Sklerose, die unter Fachleuten und in Patientenforen auch als chronisch cerebrospinale venöse Insuffizienz (CCSVI) heftig diskutiert wird und offenbar immer mehr Anhänger findet. „Nach unserer Meinung gibt es für diese Hypothese keine ausreichenden Beweise, und es gibt erst recht keinen Grund dafür, den vermeintlichen Gefäßstau in einem so genannten Liberation Treatment für mehrere Tausend Euro beseitigen zu wollen“, so MS-Experte Professor Hans-Peter Hartung aus Düsseldorf.

P2News/Neurowoche

Werbeanzeige

Check Also

Abwehrstark ins Frühjahr

Im langen Winter hat das Immunsystem Schwerstarbeit geleistet. Mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen braucht es …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.