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Neues Porsche-Topmodell mit Allrad und 408 PS

Der 911 Carrera 4 GTS ist Porsches neuer Spitzenreiter. 408 PS und Allradtrieb schmücken dessen Visitenkarte. Mit ihm stellen die Zuffenhausener die Baureihe breiter auf, indem sie den beiden 911 Carrera GTS ein allradgetriebenes Zwillingspärchen aus Coupé und Cabrio zur Seite stellen.

Porsche Carrera 4 GTS Coupé und Cabrio
Dem Neuen mit dem Toptriebwerk der Carrera-GTS-Familie wird eine besondere Attraktivität nicht nur in Sachen Fahrdynamik nachgesagt, sondern auch in puncto Wirtschaftlichkeit. So verbrauchen die neuen Allrad-Elfer nicht mehr als die jeweilige Carrera-4S-Version; das Coupé bleibt bei 11,0 l/100 km und das Cabriolet bei 11,2 l/100 km jeweils im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Bei der Serienausstattung gab es gegenüber den Carrera-4S-Modellen noch einmal Nachschlag.

Das Kraftwerk des 911 Carrera 4 GTS hat seine Wurzeln im 3,8-Liter-Sechszylinder des Carrera S. Eine aufwendige Überarbeitung des Ansaugtraktes hat die Leistung um 23 PS auf 408 PS bei 7.300/min angehoben. Das spezielle Saugsystem verbessert auch die Elastizität und Kraftentfaltung. Bereits bei 1.500/min liegen rund 320 Newtonmeter an, das Nenndrehmoment von 420 Nm gibt der Sechszylinder im breiten Drehzahlband zwischen 4.200/min und 5.600/min ab. Für einen betont sportlichen Klang sorgt die serienmäßige Sportabgasanlage.

Den Spurt auf Tempo 100 erledigt das Coupé des Allradlers in 4,6 Sekunden, das Cabriolet erledigt die Arbeit in 4,8 Sekunden. Serienmäßig ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe; das Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) gibt es auf Wunsch. Mit PDK verkürzen sich die Beschleunigungszeiten von null auf 100 km/h nochmals um jeweils 0,2 Sekunden.

Der PTM-Allradantrieb (Porsche Traction Management) leitet den in jeder Fahrsituation optimalen Anteil des Motormoments über eine Lamellenkupplung zusätzlich auf die Vorderräder. Wie konsequent der Carrera 4 GTS auf Fahrdynamik ausgelegt ist, zeigt darüber hinaus der serienmäßige Einsatz eines Sperrdifferenzials. Diese mechanische Hinterachs-Quersperre unterstützt die Fahrdynamik des gesteuerten Allradsystems.

Optisch sind die neuen Carrera-4-GTS-Modelle mit Allradantrieb an Details von den bisherigen Varianten mit Hinterradantrieb zu unterscheiden: Neben der Typbezeichnung auf Türen und Heckdeckel ist das Erkennungsmerkmal aller Modelle mit Allradantrieb der zusätzliche Reflektorstreifen zwischen den Heckleuchten. Gemeinsam haben die GTS-Modelle die ansonsten den Allrad-Elfern vorbehaltene breite 911-Karosserie und die dazugehörige Spurbreite an der Hinterachse. Auch in vielen weiteren Details setzen sich die GTS optisch wie technisch von den übrigen Carrera-Modellen ab. Sie rollen beispielsweise serienmäßig auf schwarz lackierten 19-Zoll-RS-Spyder-Rädern mit Zentralverschluss und glanzgedrehtem Felgenhorn, die an der Hinterachse Reifen der Dimension 305/30 ZR 19 tragen.

Weitere optische Merkmale sind u.a. die Sport-Design-Bugverkleidung mit schwarz lackierter Spoilerlippe und spezielle, ebenfalls schwarze Seitenschweller. Fahrer und Beifahrer sitzen auf Sportsitzen. Zusätzlich zu verschiedenen Lederausstattungen wird GTS-typisch der betont sportliche Bezug schwarz Alcantara auf Sitzmittelbahnen, Lenkradkranz, Schalt- und Handbremshebel, den Türgriffen sowie Deckel und Verlängerung der Türablagefächer als Serienausstattung angeboten. Das 911 Carrera 4 GTS Coupé wird in Deutschland (mit länderspezifischer Ausstattung) zum Preis von 111.956 Euro angeboten, das Cabriolet kostet 122.071 Euro. Beide Modelle sind ab Juli 2011 in Deutschland erhältlich.

P2News/auto-reporter

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