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Neuer Streit um Brenntage

Umweltbundesamt ist gegen das Verbrennen von Gartenabfällen

Der Streit um das Verbrennen von Gartenabfällen geht in Sachsen-Anhalt in eine neue Runde. Das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau plädiert dafür, die umstrittene Praxis so weit wie möglich einzuschränken. Diese Art der Entsorgung sei nicht mehr zeitgemäß, sagte der Leiter des Fachgebiets Abfalltechnik, Volker Weiss der Mitteldeutschen Zeitung. Bei der offenen Verbrennung entstehe eine Vielzahl von Luftschadstoffen – unter anderem Feinstaub und Dioxine, erklärte das Umweltbundesamt. Eine ökologisch sinnvolle Alternative stelle die Kompostierung der Gartenabfälle dar. „Holzartiges Material kann aber auch in Heizkraftwerken verwertet werden und damit sogar der Energiegewinnung dienen“, sagte Weiss.

Die sogenannten Brenntage, an denen Gärtner ihren Grünschnitt verfeuern dürfen, sorgen seit Jahren schon für Streit in Gemeinden und Kreisen. Verschärft wird die Problematik durch teils sehr unterschiedliche Regelungen, die einen Flickenteppich aus Vorschriften und Ausnahmen bilden. Das Land überlässt es bisher den einzelnen Kreisen, ob und wann das Verbrennen der Gartenabfälle erlaubt ist.

P2News

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