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Neue Einreisegebühr in die Vereinigten Staaten

Ab dem 8. September werden USA-Reisen teurer. Deutlich früher als erwartet müssen alle Reisende, die nicht mit einem Visum, sondern mit der sogenannten ESTA-Erlaubnis ins Land wollen, „Eintritt“ bezahlen. Wer sich die 14-Dollar-Einreisegebühr sparen will, muss laut ADAC schnell sein. Bis einschließlich 7. September ist die Ausstellung der Einreisegenehmigung noch kostenlos. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits eine Reise gebucht ist oder noch in den Sternen steht. Bei den Pflichtfeldern Flug und Hotel können dazu fiktive Angaben gemacht werden. Die ESTA-Einreisegenehmigung ist jeweils zwei Jahre lang gültig, sofern in dieser Zeit kein neuer Pass ausgestellt wird.

Ab dem 8. September trifft die neue Gebühr alle Urlauber – auch Kinder -, die sich maximal 90 Tage im Land aufhalten oder aber auch nur umsteigen wollen. Für Aufenthalte ab 90 Tagen ist für EU-Bürger ein Visum vorgeschrieben. Bei mehrmaligen USA-Besuchen innerhalb dieser zwei Jahre muss die generelle Erlaubnis einzureisen, nicht neu beantragt werden. Auch die Gebühr muss nicht noch einmal entrichtet werden.

Der ADAC kritisiert die neue Tourismusabgabe. Nach Meinung des Automobilclubs wird hier wieder eine neue Gebühr ohne Gegenleistung für den Urlauber eingeführt. Amerika versucht auf Kosten seiner Besucher seinen Haushalt aufzubessern. Nach Schätzung des ADAC werden die USA 600 Millionen Euro mit der neuen Einreisegebühr zusätzlich einnehmen.

P2News/ADAC e.V.

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