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Natürliche Hilfe gegen Rheuma

Während die Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits weiten Teilen der Bevölkerung bekannt ist, wissen noch immer zu wenige Menschen über die außergewöhnlich günstigen Effekte bei Rheuma Bescheid. Eine kostenlose Aufklärungsbroschüre der Deutschen Gesundheitshilfe bietet ausführliche Informationen.

Rheuma – Eine Volkskrankheit

In Deutschland leiden mehr als 4 Millionen Menschen an der Volkskrankheit Rheuma, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Rheuma ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen.

Gemeinsamer Nenner sind Schmerzen der Bewegungsorgane und eine eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke. Die bekanntesten Formen sind das Entzündungsrheuma (Rheumatoide Arthritis), das Verschleißrheuma (Arthrose) und das Weichteilrheuma (Fibromyalgie).

Rheumatische Erkrankungen haben viele Ursachen. Als Auslöser kommen erbliche Faktoren, bakterielle oder virale Infektionen, Stoffwechselerkrankungen sowie mechanische Belastungen in Frage. Für die entzündlichen Prozesse, die bei Entzündungsrheuma auftreten, sind hormonähnliche Entzündungsvermittler, sog. Eicosanoide, verantwortlich. Die Menge der im Körper gebildeten entzündungsfördernden Eicosano aide (Botenstoffe) steht im engen Zusammenhang mit der Ernährung.

Achtung: Arachidonsäure!

Rheumatiker sollten arachidonsäurereiche tierische Nahrungsmittel wie z.B. Fleisch und Wurstwaren möglichst meiden. Je mehr Arachidonsäure unser Körper mit der Nahrung aufnimmt, desto mehr entzündungsfördernde Botenstoffe (= Eicosanoide) werden im Körper gebildet.

Omega-3-Fettsäuren helfen

Die Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA) – die in ausreichend großer Menge nur im fetten Öl von frei lebenden Kaltwasserfischen vorkommt – hemmt die Umwandlung von Arachidonsäure in stark entzündlich wirkende Eicosanoide. Sie ist sozusagen der Gegenspieler und steht in permanenter Konkurrenz zur Arachidonsäure.

Rheumatiker profitieren daher von einer arachidonsäurearmen, aber an Omega-3-Fettsäuren (EPA)-reichen Ernährung: geringere Schmerzen, weniger geschwollene Gelenke und bessere Beweglichkeit. Dies ist das Ergebnis zahlreicher Untersuchungen. Der vorteilhafte Effekt kann sich auch in einem geringeren Bedarf an entzündungshemmenden Medikamenten widerspiegeln.

Voraussetzung für den gewünschten Erfolg ist jedoch die regelmäßige und hoch dosierte Einnahme von Fischöl.

P2News/Deutsche Gesundheitshilfe e.V.

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