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Naturgemäß gärtnern – gewusst wie

In der Broschüre „Naturgemäß gärtnern – Gute fachliche Praxis im Kleingarten“ finden Hobbygärtner viele nützliche Tipps zur Gestaltung und Nutzung des Gartens im Einklang mit der Natur

Die Pflege eines Kleingartens ist nicht nur ein entspannender Freizeitspaß, der Garten dient auch einer gesunden Lebensweise. Denn knackig-frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau und obendrein noch frei von Pflanzenschutzmittelrückständen ist mit naturgemäßer Bewirtschaftung des Gartens ganz einfach zu haben. Wie´s geht, zeigt die folgende Checkliste des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG).

1. Bodenbearbeitung
Damit die Saat aufgeht und die Pflanzen gut anwachsen, startet jedes Gartenjahr mit der Bodenbearbeitung. Den Boden gut auflockern, sodass Wasser, Wärme und Luft eindringen können, und später mit einer Mulchschicht aus organischem Material wie Stroh, gesunden Gartenabfällen, Rasenschnitt oder grob verrottetem Kompost bedecken. Das beeinflusst die Bodentemperatur, aktiviert das Bodenleben und vermindert das Auswaschen von Nährstoffen.

2. Düngen
Häufig wird zu viel gedüngt – nicht alle Pflanzen haben gleich großen Appetit. Während Zierpflanzen in der Regel wenig Nahrung brauchen, herrscht im Gemüsegarten eher Heißhunger. Tipp: den Nährstoff- und Kalkbedarf des Bodens durch eine Bodenuntersuchung ermitteln lassen. Zwei bis drei Liter Kompost je Quadratmeter Gartenboden reichen für gesundes Pflanzenwachstum völlig aus. Auf Mineraldünger kann verzichtet werden. So werden Boden und Grundwasser nicht unnötig durch zu viel Dünger belastet.

3. Artenwahl
Wenig Abwechslung kann mit der Zeit problematisch werden, denn immer die gleichen Arten an gleicher Stelle entziehen dem Boden die gleichen Nährstoffe und führen zur sogenannten Bodenmüdigkeit. Die Wahl der Pflanzen will daher besonders beim Anbau von Gemüse gut geplant sein. Eine sinnvolle Fruchtfolge über mehrere Jahre ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Obst- und Gemüseanbau. Das drängt zudem Krankheitserreger und Schädlinge im Boden zurück und vermindert die Anreicherung von Schadstoffen.

4. Pflanzenschutz
Integrierter Pflanzenschutz ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit der Kombination verschiedener natürlicher Verfahren kann man im Idealfall ganz auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Etwas mühsam, dafür aber sehr wirksam ist das Absammeln von Schädlingen. Hilfreich sind außerdem Pflanzenstärkungsmittel mit Mineralien, nützlichen Bakterien und Pilzen oder Köder und Fallen.

5. Förderung von Nützlingen
Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln lässt sich auch weitgehend vermeiden, indem man Lebensräume, Rückzugsgebiete und Überwinterungsmöglichkeiten für Nützlinge wie bestimmte Insekten, Spinnen, Vögel oder Säugetiere schafft. Kleinbiotope und Nistplätze sind hier ebenso gefragt wie geeignete Nahrungsquellen für die natürlichen Gartenwächter.

Ausführliche Informationen zum Thema sind im Internet, sowie in der Broschüre „Naturgemäß gärtnern – Gute fachliche Praxis im Kleingarten“ zu finden.

P2News

News-Reporter
(Foto: Thomas Wagner, BDG/News-Reporter)
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