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Nahost-Gaza: Hoffnungsträger Obama

Die UNO-Resolution hat keine Seite sonderlich beeindruckt, die Angriffe gehen weiter. Entscheidender als weltweite Kritik ist es für Israel, seine selbst gesteckten militärischen Ziele zu erreichen. Doch völlig wegbomben lässt sich die Hamas so nicht.

Zynisch setzt die Terror-Organisation menschliche Schutzschilde ein und weiß, dass sie von zivilen Opfern in der eigenen Bevölkerung propagandistisch profitiert. Zugleich aber weigert sich die Hamas, den Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet einzustellen. In dieser festgefahrenen Lage richten sich viele Hoffnungen auf Barack Obama. Denn die Friedensbemühungen Ägyptens sind zwar ehrenwert – große Fortschritte haben sie jedoch nicht gebracht.

Der Vorstoß von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zur besseren Kontrolle an der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen hilft immerhin etwas weiter. Aber der Konflikt ist noch nicht gelöst, wenn sich der Schmuggel verringert. Massiver Druck aus den USA könnte viel mehr bewirken. Ob aber der neue US-Präsident tatsächlich die große Wende in der Nahost-Politik einleiten kann und will, muss sich erst zeigen. Noch richten sich Riesen-Erwartungen an ihn.

Neue Osnabrücker Zeitung

P2News

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