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Nachtaktiv und Nagefreudig

Dunkle Knopfaugen und graues Wuschelfell – Chinchillas sind inzwischen beliebte Haustiere, haben aber Ansprüche an Haltung und Pflege, die man berücksichtigen muss

Immer mehr Tierfreunde verlieben sich in das meist graue, pelzige Nagetier mit den großen abgerundeten Ohren und dem buschigen Schwanz. Das Chinchilla unterscheidet sich deutlich von anderen Nagern. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Chinchilla-Kaninchen, das seinen Namen wegen seiner Fellfarbe von dem Pelztier aus den Anden hat. Chinchillas haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von zwölf Jahren und können sogar über 20 Jahre alt werden. Was diese Tiere sonst noch ausmacht, verraten die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf.

Berufstätige werden ihre wahre Freude an Chinchillas haben – vorausgesetzt, die Gruppentiere leben mindestens zu zweit im Käfig. Tagsüber schlafen sie die meiste Zeit, erst am Abend werden die nachtaktiven Meerschweinchenverwandten munter. Gut, wenn Herrchen und Frauchen sich dann Zeit für sie nehmen und ihnen den notwendigen Auslauf gönnen. Da Chinchillas nach ihrer inneren Uhr leben, haben sie gerne feste Auslauf-, Spiel- oder Fütterungszeiten. Grundsätzlich sind die Tiere jedoch sehr scheu, auch Menschen gegenüber. Wer sie halten will, muss erst einmal Geduld aufbringen, um sie zu zähmen.

Chinchillas kommen ursprünglich aus Südamerika und sind sehr anpassungsfähige Tiere. Dennoch stellen sie einige Ansprüche an ihre Haltung. Zunächst benötigen sie relativ viel Platz, also einen großen Käfig. Mindestmaße sind 80 cm in Länge und Breite, 100 cm in der Höhe. Die Nager klettern gerne und viel, weshalb der Käfig mehrere Ebenen, unbehandelte Äste und Versteckmöglichkeiten haben sollte. Ihr Fell verträgt kein Wasser. Stattdessen benötigen sie ein mit speziellem Sand gefülltes Gefäß, um sich darin zu „baden“. Von Natur aus ist ihr Organismus an karge Pflanzennahrung gewöhnt. Sie brauchen immer Heu und Wasser zur freien Verfügung und sollten nicht zu viel Fertigfutter bekommen. Ganz wichtig: Chinchillas nagen grundsätzlich alles an und können sich somit schnell gesundheitlich schaden. Sowohl bei der Käfigeinrichtung als auch beim Auslauf ist deshalb Vorsicht geboten. Wer Chinchillas halten möchte, sollte sich vorab gut informieren, z.B. über Fachliteratur.

P2News

News-Reporter
(Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz/News-Reporter)
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