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Nachhaltige Förderung gegen Kinderarmut

In Deutschland ist fast jedes sechste Kind von Armut betroffen.(1) Rund 14 Prozent der Deutschen verfügen über weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens und leben damit unterhalb der Armutsrisikoschwelle. Bei Alleinerziehenden und kinderreichen Familien ist das Armutsrisiko besonders hoch. Das hat eine aktuelle Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ermittelt. Sie zeigt außerdem, dass die relative Einkommensarmut(2) in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen ist.(3)

Nationale Strategie zur Bekämpfung der Armut in Deutschland

Auf diesen Missstand macht das „Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ aufmerksam. In einer Nationalen Strategie für Deutschland konzentriert sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales darauf, die Hilfsbedürftigkeit zu überwinden, soziale Integration zu erreichen und die Entwicklungschancen der Kinder zu verbessern. Letzteres bedeutet, dass individuelle und familiäre Benachteiligungen der Kinder durch gezielte Förderung in Form von qualitativ hochwertigen Bildungsangeboten ausgeglichen werden sollen.(4)

Freizeitgestaltung beeinflusst Entwicklung

In Zusammenarbeit mit der Arche organisiert die Bepanthen-Kinderförderung in diesem Jahr ein Märchenprojekt für rund 100 sozial benachteiligte Kinder. Anhand einer Buchvorlage spielen die Kinder unter pädagogischer Anleitung Theater. „Wir haben bereits im vergangenen Jahr gute Erfahrung damit gemacht, denn Theaterspielen schafft auf spielerische Weise Beziehungen und fördert die Sozialkompetenz und sprachliche Fähigkeiten der Kinder“, berichtet Oliver Aue, Leiter der Bepanthen-Kinderförderung bei Bayer Vital. Arche-Gründer Bernd Siggelkow resümiert: „Es haben sich beim Theaterspielen Freundschaften entwickelt und einige Kinder sind auf der Bühne über sich selbst hinausgewachsen. Am wichtigsten war jedoch, dass die Kinder selbst im Mittelpunkt standen.“

(1) Kinderstudie „Doing better for children“, Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), 2009.

(2) Die relative Einkommensarmut bezeichnet das Einkommen, das für das Erreichen eines Mindestmaßes an sozio-kultureller Teilhabe in der Gesellschaft als notwendig erachtet wird.

(3) Wochenbericht 07/2010 des DIW Berlin. Auswertung auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2008.

(4) Nationale Strategie für Deutschland zur Umsetzung des Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2009.

P2News/Bayer Vital

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