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Nach der OP sind Kompressionsstrümpfe Pflicht

Jährlich werden in Deutschland über 320.000 Krampfaderoperationen durchgeführt. Unbehandelte Krampfadern können u. a. Ursache für Thrombosen oder ein offenes Bein sein. Steht die Diagnose des Arztes fest, gibt es verschiedene Operationsverfahren.

1. Stripping – die gängigste Operationsmethode Eine Sonde wird in die erkrankte Vene am Oberschenkel bis zum Fuß eingeführt. Anschließend wird die Krampfader herausgezogen.

2. CHIVA-Methode

Die erweiterten Venen werden unterbunden, damit das Blut durch die gesunden Seitenäste fließen kann. Die Stammvenen bleiben erhalten und werden nicht herausgezogen.

3. Lasertherapie

Mit einer Lasersonde wird die Vene von innen verschmolzen, dadurch dauerhaft geschlossen und später durch körpereigene Prozesse abgebaut.

4. Radiowellentherapie

Das Vorgehen ähnelt der Lasertherapie: eine winzige Sonde wird in die Vene eingeführt. Mit Radiowellen werden die Krampfadern thermisch verödet und vom Körper abgebaut.

5. Verödungstherapie

Die Verödungstherapie verklebt die Gefäßwände mittels Injektion. Der Körper baut die verklebte Vene ab. Neben der klassischen Methode gibt es auch die Schaumsklerosierung, wobei die Venen mit Schaum verödet werden.

Direkt nach dem operativen Eingriff wird vorübergehend ein kompressiver Strumpfverband angelegt (z. B. mediven struva). Anschließend sollten konsequent medizinische Kompressionsstrümpfe (z. B. mediven elegance) getragen werden, um einer erneuten Krampfaderbildung vorzubeugen.

Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verschreiben, einen Großteil der Kosten übernimmt die Krankenkasse. Im medizinischen Fachhandel werden die Strümpfe angemessen. Sie sind atmungsaktiv und eine breite Palette an Trendfarben sorgt für die nötige Abwechslung und den Pep am Bein.

medi Gmbh & Co KG, P2news

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