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Müntefering will Aufschwung für Einstieg in Rente mit 67 nutzen

Nach Meinung des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering muss der derzeitige Wirtschaftsboom dazu genutzt werden, ältere Arbeitnehmer länger zu beschäftigen anstatt Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben. In der SWR-Talkshow „2+Leif“ sagte der ehemalige Bundesarbeitsminister am Montagabend: „Man sollte jetzt anfangen, den Weg zur Rente mit 67 zu gehen. Der Arbeitsmarkt ist günstig. Wenn man Älteren eine Chance geben will – wann, wenn nicht jetzt? Deshalb sage ich: Macht das! Holt nicht Hunderttausend als Alibi aus dem Ausland hierher. Mobilisiert die eigenen Potentiale, die wir bei uns im Lande haben.“

Ebenfalls in „2+Leif“ verlangte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Johannes Vogel den Renteneintritt flexibler zu handhaben: „Wir wollen, dass die Leute selbst entscheiden können, wann sie in Rente gehen. Wenn Menschen auch über das künftige Rentenalter von 67 arbeiten wollen, ist das gut, dann sollen sie das können. Und wenn sie früher in Rente gehen wollen, sollen sie es auch können. Nur will ich ihnen dann nicht verbieten, dass sie zum Beispiel einen anderen Job machen. Es ist eine Mogelpackung, wenn wir den Menschen immer noch ihren Lebenslauf vorgeben wollen.“

Dabei rechnet Vogel sowohl mit der Unterstützung der Unternehmen, aber auch der Gewerkschaften. Im SWR fügte er hinzu: „Die Gewerkschaften wollen das auch. Ich habe neulich mit Gewerkschaftern gesprochen. Die sagen: Es muss doch möglich sein, zum Beispiel eine Teilrente zu machen.“

P2News/SWR – Südwestrundfunk

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