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Mitsubishi i-MiEV Serienfertigung läuft

Der Anfang ist gemacht. Mitsubishi hat in Japan den Verkauf des kompakten Pkws i-MiEV mit Elektroantrieb vor Wochen gestartet. Das Auto wird in Serie gebaut, die Versuchsphase liegt hinter dem Projekt. Neben der Variante mit Elektromotor und Lithium-Ionen-Batterie gibt es das Auto auch mit Ottomotor. Von Anfang an war das so vorgesehen und darauf geachtet worden, dass Innenraum und Gepäckabteil völlig identisch sind. Die 200 Kilogramm schwere Batterie des i-MiEV bekam ihren Platz deshalb am Wagenboden. Dieser Tage stellt die Mitsubishi Motors Deutschland GmbH das E-Fahrzeug in mehreren deutschen Städten den Medien vor.

Eine „Einführungsrunde“ durch den Berliner Stadtteil Adlershof genügte, um spontan Sympathie für jenes kleine Auto zu wecken, das sich in der Rolle eines bewunderten Vorreiters sehen darf: Solche Huldigung gilt Mitsubishis i-MiEV, dem ersten serienmäßig gebauten Pkw mit Elektroantrieb. Ende nächsten Jahres soll er auch in Deutschland zu haben sein. Begeistern kann die nahezu geräuschlose und außerordentlich temperamentvolle Vorwärtsbewegung schon heute, aber genauso steht jetzt schon fest, dass das Auto – wenn es denn eines Tages auch hierzulande beim Händler steht – längere Zeit ein Handicap haben wird: seinen Preis, der alles andere als heiß ist. Ein i-MiEV kostet in Japan umgerechnet etwa 34.000 Euro. Das lässt mit Blick auf den Import Schlüsse zu.

Dank üppiger staatlicher Förderung schrumpfe der Anschaffungspreis aber auf umgerechnet etwa 19.000 Euro, ist Mitsubishis Botschaft. Mit ihr scheint man schon heute eine gedankliche Brücke zur naheliegenden Erwartung bauen zu wollen, dass sich wohl auch die deutsche Regierung zu einer starken Förderung entschließen werde, wenn es so weit ist. Im Übrigen würden ja ohnehin sicher zuerst kommunale Behörden und Flottenbetreiber als Käufer solcher Fahrzeuge infrage kommen, weil sich deren Anschaffung in solchen Fällen eher rechne als bei einem privaten Käufer, der das Fahrzeug weit weniger einsetze.

Zukunftsgedanken! Jetzt sammelt der i-MiEV (Mitsubishi Innovative Electric Vehicle) erst einmal Punkte mit dem, was er kann. Es ist ein 3,40 Meter langer und 1.100 Kilogramm schwerer Viersitzer mit Heckantrieb, den ein 47 kW/64 PS leistender Elektromotor voranbringt. Da sein Drehmoment – 180 Newtonmeter! – praktisch von der ersten Umdrehung an zur Verfügung steht, stürmt das Auto regelrecht los, sobald per Pedal Strom gegeben wird. Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h. Ein Getriebe gibt es nicht, wohl aber einen Sparmodus (E), der die Leistung, den Energieverbrauch reduziert und damit die Reichweite erhöht. Für Bergabfahrten bietet sich der Bremsmodus (B) an, der Energie effizienter zurückgewinnen lässt.

Nun die Antwort auf die Frage aller Fragen: Bei voller Batterie (geliefert von Lithium Energy Japan) kommt der i-MiEV 144 Kilometer weit; ermittelt nach dem europäischen Fahrzyklus. Und dazu auch gleich die passende Ergänzung: Aufladen lässt sich die Batterie an einer speziellen Schnellladestation zu 80 Prozent binnen 30 Minuten. An einer gewöhnlichen 230-Volt-Steckdose dauert die komplette Aufladung sieben Stunden, an einem 100-Volt-Spender allerdings 14 Stunden.

Mitsubishi setzt auf Strom aus erneuerbaren Energien, um von vornherein ein wirklich absolut emissionsfreies Fahren zu sichern. Da musste nicht überraschen, dass als Ausgangspunkt für die Fahrpräsentation des i-MiEV in Berlin das Unternehmen Solon SE gewählt wurde. „Die Verbindung von Elektroautomobilen und erneuerbaren Energien ist die Zukunft der Mobilität“, urteilte der Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland, Martin van Vugt. Ihn ergänzte der Technik-Vorstand der Solon SE, Dr. Lars Podlowski, mit der Erklärung, Solon verknüpfe Elektromobilität zu Lande, zu Wasser und auf der Schiene mit Strom aus Sonnenenergie, die überall dort gewonnen werden könne, wo sie auch gebraucht werde.

Mitsubishi sieht sich der Elektromobilität verpflichtet. Bis zum Jahr 2020 will das Unternehmen den Anteil der Elektrofahrzeuge an der Gesamtproduktion auf 20 Prozent erhöhen. 30.000 Pkws des Typs i-MiEV sollen bis 2013 gebaut werden. Eine vor wenigen Tagen mit Peugeot getroffene Vereinbarung sieht vor, dass die französische Marke, die schon in Sachen Geländefahrzeug von der Partnerschaft mit Mitsubishi profitierte, auch einen Ableger des Elektroautos mit Peugeot-Logo auf den Markt bringen wird. In Planung ist die Fertigung von 25.000 Einheiten bis 2013.

P2News/auto-reporter

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