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Mit Ölen und heißen Steinen gegen den Stress

Wer eine Auszeit für Körper, Geist und Seele sucht, hat in Deutschland eine reiche Auswahl. Zwischen Sylt im Norden und Oberstdorf im Süden gibt es inzwischen rund 350 Kurorte, Heil- und Seebäder mit einer breiten Angebotspalette. Die Zeitschrift DAHEIM in Deutschland bietet einen umfassenden Überblick zum Thema Gesundheitsurlaub, listet Adressen und Ansprechpartner auf und erklärt zugleich, warum eine Kur nicht mit Wellness zu verwechseln ist. „Wellness ist kein geschützter Begriff“, sagt Jan-Peter Ramdohr vom Deutschen Heilbäderverband, „es geht darum, Wohlbefinden zu erlangen, also Prävention.“ Kuren hingegen haben das Ziel, vorhandene Krankheiten zu behandeln. Inzwischen freilich vermischen sich die beiden Bereiche immer mehr, weil die Krankenkassen immer weniger Kuren finanzieren und allein im Jahr 2008 rund 80 Prozent der Gäste in den Ferienorten ihre Kur oder Wellnessanwendungen aus eigener Tasche bezahlt haben.

An der heilsamen Wirkung von Luft, Erde und Wasser ändert das alles freilich nichts. Während sich Menschen mit Atemwegs- und Hauterkrankungen in Heilstollen wohl fühlen, wissen Menschen mit Rheuma, Osteoporose und Arthrose die wohltuende Wirkung von Moor-, Fango-, Schlick- und Lehmbädern zu schätzen. Denn diese Therapieformen regen den Stoffwechsel an, verbessern die Durchblutung und wirkend schmerzlindernd.

So erfreut sich Fango, bei dem das Gesteinspulver mit Wasser zu einem Brei vermischt, dann auf 45 bis 50 Grad erhitzt und auf die kranken Körperteile aufgetragen wird, großer Beliebtheit. Aber auch die Behandlung mit Kreide ist längst mehr als ein Geheimtipp. Kreidebäder reinigen die Haut, wärmen und entschlacken den Körper – ob nun als Ganzkörperanwendung oder gezielt auf einzelnen Körperteilen wie dem Rücken aufgetragen.

Es gibt aber auch noch andere Formen, um seinen Körper zu reinigen und zu entschlacken – zum Beispiel durch das Heilfasten, das auf eine Idee des deutschen Arztes Otto Buchinger aus dem Jahr 1920 zurückgeht. Das Prinzip: Fünf bis sieben Tage besteht die Nahrung fast ausschließlich aus Kräutertees, Gemüsebrühe sowie frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften. In den folgenden drei Aufbautagen erhält der Magen allmählich wieder feste Nahrung. Wichtig ist aber: Vor dem Heilfasten sollte man vom Hausarzt ausschließen lassen, dass Herz-Kreislaufprobleme, Bluthochdruck und Herz-Gefäß-Erkrankungen vorliegen.

Immer stärker in Mode kommen derzeit Angebote, die unter dem Schlagwort „Medical Wellness“ zusammengefasst sind. Dabei werden medizinische Leistungen mit anerkannten Naturheilverfahren kombiniert – zum Beispiel bei Ayurveda. Ziel ist es, zum Beispiel mit Ölmassagen den Körper, den Geist und die Seele wieder in Einklang zu bringen, Stresssymptome abzubauen, Herzrasen zu mindern und Rückenschmerzen zu lindern.

Auch die Hot-Stone-Therapie zielt in diese Richtung. Dabei werden einzelne Stellen des Körpers gezielt mit Ölen bestrichen, ehe 60 Grad warme Steine auf den Körper gelegt werden. Der Effekt: verspannte und verkrampfte Muskeln sollen gelöst werden.

P2News/Reader’s Digest Deutschland

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