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Minister Niebel plant deutsch-israelische Kooperation in der Entwicklungshilfe

Zivile Hilfe und militärischer Schutz sollen nach dem Willen von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) in Afghanistan stärker vernetzt werden. „Meine Amtsvorgängerin hatte eine gewisse Ferne zur Bundeswehr, die habe ich nicht. Wo unsere Soldaten für die Sicherheit sorgen, müssen die Menschen eine Friedensdividende haben, etwa durch den Bau von Schulen oder durch Erwerbsmöglichkeiten. Unsere Streitkräfte und zivilen Aufbauhelfer müssen am gleichen Ziel arbeiten“, sagte Niebel der WAZ-Mediengruppe. Damit sei aber keine Militarisierung der Entwicklungszusammenarbeit gemeint. Niebel: „Es wird keine bewaffneten Entwicklungshelfer geben.“ Der Nachfolger der SPD-Politikerin Heidemarie Wieczorek-Zeul kündigte zudem gezielte deutsch-israelische Kooperationen in der Dürre-Bekämpfung in Afrika oder Asien an. Niebel: „Israel hat weltweit die besten Bewässerungsanlagen. Wir haben den besseren Zugang zu muslimischen Staaten. Wenn man das kombiniert, nützt es allen.“

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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