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Merkels Umfragewerte sinken – Die Haubentaucherin

Neustart! Die CDU will ihn, die CSU auch. Da schwingt viel Sehnsucht mit. Nach Ruhe, nach Sacharbeit, nach klaren Linien, nach Führung. Und nach einer Kanzlerin, die führen soll, statt sich klein zu machen. Steuersenkungen, Afghanistan, -Beitritt, „Fall Steinbach“, die Zankereien zwischen FDP und CSU – Merkel verfolgt die Debatten wie ein Zuschauer. Man spürt nicht, dass sie die Herrin im Ring ist. Neu ist die Beobachtung nicht. In der Großen Koalition nannte die SPD sie einen „innenpolitischen Haubentaucher“. Neu ist, dass die Bürger nicht mehr gnädig darüber hinwegsehen. Der jüngsten Umfrage kann man ablesen, wie rufschädigend der Start der Regierung war. 82 Prozent mahnen mehr Führung an. 66 Prozent erscheint die Koalition als zerstritten. Die Zustimmung zu führenden Politikern wie eben Merkel oder von der Leyen bröckelt. Wenn Merkel klug beraten ist, dann wartet sie nicht erst die Koalitionsrunde ab. Dann geht sie nächste Woche selbst in die Offensive. Die Kanzlerin muss den Neustart, den die Koalition wie die Bürger herbeisehnen, vorleben. Es ist immer die Frage, ob man handelt – oder behandelt wird. Die Kanzlerin sollte ihre Wahl treffen.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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