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Merkels Europawoche

Es ist die Woche der Wahrheit für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Morgen trifft sie mit dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou beim Tag des Bundesverbands der Deutschen Industrie in Berlin zusammen. Wieder einmal dürfte die Insolvenz des Krisen-Landes Thema Nummer eins sein. Merkel wird sich allmählich mit dem Gedanken befassen müssen, wie eine Umschuldung Griechenlands – das würde die Zahlungsunfähigkeit belegen und wäre nichts anderes als eine Insolvenz – organisiert werden kann, ohne dass der Euro-Raum in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Zeit der permanenten Euro-Rettung ist zu Ende. Dass Merkel inzwischen eine richtige Leidenschaft für das Thema entwickelt hat und offenbar ihre Politik besser erklären will, war auf den CDU-Regionalkonferenzen zu beobachten und gestern auch in der Talkshow von Günther Jauch. Wenn Merkel eine Einladung zu einer der von ihr ungeliebten Talkrunden annimmt, ist das ein zuverlässiges Signal, dass es ernst wird. Die Kanzlerin hat am Donnerstag noch einen wichtigen Termin zu bestehen. Einen, der sie die Kanzlerschaft kosten kann. Union und FDP müssen mit einer eigenen Mehrheit die Änderungen am europäischen Rettungsschirm EFSF im Bundestag beschließen. Sonst ist das schwarz-gelbe Bündnis endgültig desavouiert.

P2News/Rheinische Post

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