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Merkel kritisiert Umgang der CDU mit Rentenerhöhungs-Gegner

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich im Bundesvorstand ihrer Partei gegen den parteiinternen Umgang mit einem Kritiker der außerplanmäßigen Rentenerhöhung verwahrt. Die Älteren in der Partei müssten Äußerungen wie die des CDU-Abgeordneten Jens Spahn „auch aushalten“, sagte sie nach Informationen des Berliner „Tagesspiegels“ . „Da muss man nicht gleich so draufhauen. Das steigert nur die Verbitterung der Alten.“ Der 27-Jährige hatte die Außer-Kraft-Setzung des Riesterfaktors für die Jahre 2008 und 2009, die an diesem Dienstag vom Kabinett beschlossen werden soll, als „Wahlgeschenk“ zu Lasten der jungen Generation kritisiert. Daraufhin hatte die Senioren-Union in Nordrhein-Westfalen angekündigt, Spahns Kandidatur für die nächste Bundestagswahl im Jahr 2009 zu verhindern. Spahns Äußerungen spalteten Partei und Gesellschaft, sagte der Landesvorsitzende Leonhard Kuckart. Außerdem zeugten sie von „politischer Unreife“.

Der Sozialexperte der FDP, Daniel Bahr, sagte dem „Tagesspiegel“, er finde es „unglaublich, dass sich kein Jüngerer in der Union traut, Jens Spahn zur Seite zu springen“. In der Sache könne man ja streiten. Aber die Kampagne, die im Moment gegen den Jungpolitiker gemacht werde, erinnere „fast schon an den Umgang der SPD mit Frau Metzger in Hessen“.

Der Tagesspiegel

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