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Mercedes SLS AMG, kein Auto für Sammler

Während der Vorstellung des neuen SLS AMG im sonnigen Kalifornien brachte es Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender Daimler AG und Chef der Mercedes-Benz Cars, auf den Punkt: „Die Zeit war reif für diesen außergewöhnlichen Sportwagen.“ Und dass man ziemlich stolz auf den neuen SLS AMG ist, kann jeder merken. Warum sollte diese Freude auch verheimlicht werden? Wenn der Chef in den neuen SLS AMG einsteigt und seine Runden um den Raceway Laguna Seca dreht, strahlt sein Gesicht mit einem zufriedenen Lächeln. Mit diesem SLS AMG bekommt die sportlich orientierte Kundschaft einen Sportwagen präsentiert, „der zeigt, wo in puncto Supersportler der Hammer hängt“, unterstreicht Zetsche den Anspruch.

Wer anders hätte den legendären Flügeltürer besser neu interpretieren können als Mercedes-Benz selber. Mit dem SLS AMG ist es gelungen, den traditionsreichen Flügeltürer der Moderne zu bauen. Ein Augenschmaus!

Der SLS AMG ist nicht der Nachfolger des SLR McLaren, mit dem sich die Marke nur an einen sehr exklusiven Kundenkreis gewandt hat, er ist auch nicht in einem Atemzug mit dem Klassiker SL zu nennen – nein, der SLS AMG zeichnet einen neuen Weg vor, der maximale Fahrdynamik vorgibt. Diese konsequente Vorgabe aus dem vor drei Jahren zusammengestellten Lastenheft erfüllt der SLS AMG mit Bravour. Schließlich muss ein neuer Sportler im Kreise eines Porsche 911 turbo, Audi R8 V10 oder Ferrari California ganz besondere Qualitäten aufweisen. Qualitäten, die sogar manch einen vermuten lassen: „Das neue Maranello heißt Affalterbach, denn da sitzt bekanntlich AMG“, sagt Dieter Zetsche. Doch um den Bekanntheitsgrad des italienischen Ferrari-Dorfes zu erlangen, müssen im schwäbischen Affalterbach noch viele gute Autos entwickelt werden. Dies soll natürlich nicht heißen, dass in der Vergangenheit bei AMG keine tollen Produkte geschaffen wurden, dennoch hat die schwäbische AMG-Metropole nicht die Traditionsstärke von Maranello.

Wenn Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG, seinen SLS AMG beschreibt, merkt man, wie viel Herzblut in dieses Projekt geflossen ist. Auf dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier ist der SLS AMG entstanden und damit das erste eigenständig entwickelte Auto in der 40-jährigen Firmengeschichte der Edelschmiede, die im Januar 2005 komplett von der damaligen Daimler Chrysler AG übernommen wurde. In dieser Zeit ist AMG vom Tuner zum Automobilhersteller gewachsen.

Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG ist aber noch längst nicht die Spitze der technologischen Strahlkraft erreicht. Zukünftig werde in Affalterbach an Techniken gearbeitet, die dem gesamten Modellprogramm der Mercedes-Benz Cars zugute kommen sollen. Der für 2013 angekündigte SLS AMG mit Elektroantrieb ist bei diesem Anspruch mehr als nur ein „grünes“ Feigenblatt. Die Definition von Premium soll sich spürbar ändern. „Mit 880 Newtonmeter Drehmoment, aber null Gramm CO2-Emissionen wird das Auto zum vielleicht schönsten Beweis dafür, dass Fahrspaß bei uns Zukunft hat. Und zwar ausdrücklich auch und gerade bei AMG“, erklärte Dieter Zetsche auf der Fahrvorstellung in den USA, dem größten Absatzmarkt von Mercedes-AMG.

Die Frage nach dem Preis ist auch in diesem Segment nicht unbedeutend. Die Antwort lautet: 177.310 Euro kostet der neue Sportwagen. „Ein äußerst aggressiver Preis“, wie AMG-Chef Mornhinweg meint. „Der SLS AMG ist kein Auto für Sammler.“ Dieser Flügeltürer soll gefahren werden und nicht als Spekulationsobjekt in der Garage verschwinden. Zetsche ist sich sicher, „dies ist die zeitgemäße Interpretation des Themas Faszination auf Rädern.“ – An diese Faszination kann man sich gewöhnen.

P2News/auto-reporter

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