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Melanie Thornton – Emotionen zum 1. Advent

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…
Der erste Advent steht vor der Tür und somit wendet sich auch die Musikszene wieder in die Weihnachtsrichtung.
Es gibt Songs bzw. Interpreten/Bands die beim jährlichen Weihnachtsfest nicht fehlen dürfen.

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Darunter selbstverständlich Melanie Janene Thornton (geboren: 13.05.1967 in Charleston, South Carolina) war eine US-amerikanisch-deutsche Pop-, R&B- und Dance-Sängerin, die im Jahre 2001, in diesem Jahr wo Sie bei einem Flugzeugabsturz (Am: 24.11.2001 in der Nähe von Bassersdorf, Schweiz tödlich verunglückte), einen Song veröffentlichte, der beim Weihnachtsfest musikalisch sicherlich nicht fehlen darf.

„Wonderful Dream (Holidays Are Coming)“ führt die CHARTS-HISTORY in dieser Woche zum 1. Advent aus. Das Lied wurde vor allem durch seine Medienpräsenz durch die Coca-Cola-Weihnachtswerbekampagnen im Fernsehen bekannt.
Es wurde von 2001 bis 2005 für die Werbung verwendet – 2006 wurde Melanie Thornton von Sarah Connor abgelöst („The best side of Life“). Im Vergleich zur Erstveröffentlichung 2001, befinden sich bei der Neuveröffentlichung 2006 zusätzlich ein Remix und ein Musikvideo auf der CD. Ein weiterer Remix des Liedes ist auf dem Album Memories – Her most beautiful Ballads aus dem Jahre 2003 zu finden.

Melanie Thornton wurde vor allem durch das erfolgreiche Eurodance-Projekt La Bouche bekannt.
Sie wuchs in Charleston und Mount Pleasant im Bundesstaat South Carolina auf. Schon als kleines Mädchen träumte sie davon, eines Tages auf den Bühnen der Welt vor einem großen Publikum zu stehen und zu singen. Inspiriert von Künstlern wie Aretha Franklin, Roberta Flack, den Temptations und dem Sound des Motown-Labels begann sie bereits im Alter von sechs Jahren damit, vor dem heimischen Spiegel zu singen. Im Alter von elf Jahren erhielt sie zum ersten Mal Gesangsstunden. Während ihrer Collegezeit finanzierte sie sich diese durch Jobs in Coverbands. Teilweise stand sie so viermal in der Woche auf der Bühne von Blues- und Jazzbars sowie anderen Clubs. Zweieinhalb Jahre arbeitete sie auf diese Weise, ehe sie auf Bitte ihrer Schwester nach Deutschland kam.

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Onkel Bob Chisolm – ein Onkel ihres Schwagers – hatte gute Kontakte zu deutschen Produzenten und Musikern. So gelang es ihr, in der ersten Zeit mit Gesangsaufnahmen für andere Bands (Groovin‘ Affairs, Schnapka usw.) und Projekte über die Runden zu kommen. Mit den Produzenten Amir Saraf und Ulli Brenner nahm sie 1993 den Song „Sweet Dreams“ auf. Das Stück, das einmal einer der größten Erfolge von La Bouche werden sollte, erregte die Aufmerksamkeit von Frank Farian, Produzent von Milli Vanilli und Boney M. Mit dem renommierten Label BMG im Rücken ging dann alles sehr schnell: Von Italien aus erklomm die Single die Spitzen der Charts in ganz Europa, und in ihrer amerikanischen Heimat landete das Duo in den Top Five der Charts. Auch in Japan, Südamerika, Kanada und Australien waren La Bouche sehr erfolgreich. Der Anfangserfolg des Duos konnte noch einige Zeit fortgeführt werden, verblasste dann jedoch allmählich.

Um ein Soloprojekt zu starten, beendete Thornton den Vertrag mit BMG im Februar 2000, und Sony England brachte Thornton zu Sony Deutschland, wo sie bei der Sony-Tochter X-cell Records unter Vertrag genommen wurde. Einen ersten Eindruck hinterließ sie mit der Single „Love How You Love Me“. Die Ballade war recht erfolgreich, hatte aber mit ihrer La Bouche-Zeit nicht mehr viel gemeinsam. Auftritte in vielen Fernsehshows brachten ihr Gesicht wieder zurück ins Rampenlicht.
Melanie Thornton starb, als ihre Karriere als Solokünstlerin gerade begann. Im Landeanflug des Fluges Crossair 3597 von Berlin-Tegel nach Zürich stürzte die Maschine ab. Die Maschine zerschellte in einem Waldstück in der Nähe von Bassersdorf; 24 Menschen starben, darunter auch zwei Mitglieder der Pop-Gruppe Passion Fruit.

Melanie Thornton liegt auf dem Mount Pleasant Memorial Gardens in Mount Pleasant (South Carolina) begraben.

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Durch Melanie Thorntons plötzlichen Tod konnte kein Videoclip mehr zu Wonderful Dream (Holidays Are Coming) produziert werden. Das Musikvideo, das von Oliver Sommer gedreht wurde, ist ein Zusammenschnitt von Melanies früheren Videos. So sind unter anderem Szenen aus den Videos zu Love how you love me und Heartbeat zu sehen – inklusive bisher unveröffentlicher Outtakes. Des Weiteren wird hin und wieder ein Ausschnitt aus dem letzten Konzert der Sängerin vom 24. November 2001 in Leipzig gezeigt. Als Lückenfüller werden schließlich verschiedene Szenen vom Chor, vom Orchester und von Kindern eingespielt. Es gibt zwei verschiedene Versionen des Musikvideos: In der ersten Version fehlt am Ende der Schriftzug „In loving memory of Melanie Thornton“; an dessen Stelle wird die vorige Stelle vollständig gezeigt (ein Schwenk zur Decke). In der 2. Version fällt dieser Schwenk zugunsten des Schriftzugs weg. Ob ursprünglich ein eigenes Musikvideo geplant oder schon abgedreht war, ist nicht bekannt.
Am Anfang war der bekannte Coca-Cola-Slogan „Always the real thing“ – die Songwriter Rich Airif, Scott Temper, Mitchell Lennox, Julien Nairolf, Ben Naftali, Terri Coffey, Jon Nettlefbey und Melanie Thornton selbst schrieben das Lied „um den Werbeslogan“ herum. Die Hintergrundstimmen im Lied stammen von Colin Rich, Laila Manke, Michael Keller, Oscar Sheercan und Melanie Thornton. Produziert wurde die Single von Julien Nairolf und Mitchell Lennox.

Einen tollen und besinnlichen 1. Advent und wundervolle Träume mit:

Melanie Thornton

und:

„Wonderful Dream (Holidays Are Coming)“
(bei YouTube).

Eure Musikredaktion

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Ein Kommentar

  1. Melanie Thornton geht mit dem Lied „Wondeful Dream“ ist wohl das emotionalste Weihnachtslied aller Zeiten. Ich werde Sie nie vergessen. Das Orchester und die Kinder vervollständigen das Lied in eine unglaubliche Vollkommenheit.

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