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Mehr Geld für Schüler aus Hartz IV-Familien

Kinder von Hartz-IV-Empfängern sollen länger als bisher geplant 100 Euro zum Schuljahresbeginn erhalten. Wie die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Ulla Burchardt (SPD), der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sagte, einigte sich die große Koalition nach wochenlangen Diskussionen auf entsprechende Pläne. Demnach sollen Kinder von Hartz IV-Empfängern oder Eltern, die Sozialhilfe beziehen, die sogenannten „Schulstarter-Pakete“ bis zum Ende der Schullaufbahn erhalten. Bislang war beabsichtigt, dass die finanziellen Hilfen lediglich bis zum zehnten Schuljahr erfolgen. Die SPD hatte sich für eine Ausweitung stark gemacht. Die 100 Euro sind als finanzielle Unterstützung für den Kauf von Schulranzen, Büchern oder Schreibutensilien gedacht.

Die ersten 100-Euro-Zahlungen seien für den Beginn des nächsten Schuljahres geplant, sagte Burchardt. Für die dreijährige Verlängerung der Schulstarter-Pakete seien Kosten von rund 16 Millionen Euro veranschlagt. Die SPD-Politikerin verteidigte, dass die „Schulstarter-Pakete“ eine Barzahlung und nicht etwa Gutscheine sind. Es sei diskriminierend zu unterstellen, das Geld komme nicht bei den Kindern an, sagte Burchardt.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, P2news

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