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Mehr als 8 Milliarden Euro Steurgelder verzockt!

KfW-Anteile an der IKB werden an Finanzinvestor Lone Star verkauft

Nicht der Verkauf der IKB ist die Nachricht, sondern was dies die Steuerzahler am Ende kosten wird.

Die Antwort auf diese Frage bleibt die Bundesregierung weiter schuldig und setzt somit ihre Politik des Verschleierns, Verschleppens und Vertuschens fort.

Die Bundesregierung hat im Präsidialausschuss der KfW zum Nachteil der Bürger Fakten geschaffen, die der Verwaltungsrat nun nur noch abnicken kann.
Klar ist schon heute, dass der Steuerzahler erneut zur Kasse gebeten wird.

Der nunmehr erzielte Verkaufserlös wird unter dem von Finanzminister Steinbrück angekündigten Betrag von 800 Millionen Euro liegen.
Damit klafft erneut eine Lücke im Rahmen des 3. Rettungspaketes, das der Finanzminister im Februar 2008 der KfW fest zugesagt hatte.

Damals stellte die KfW der IKB 2,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Neben 300 Millionen Euro des Bundesverbandes deutscher Banken stellte der Bund der KfW 1,2 Milliarden Euro bereit.
Die Differenz von 800 Millionen Euro sollte durch den Verkauf der IKB-Anteile erzielt werden.

Wenn dieser Betrag jetzt nicht erzielt werden konnte, dann fehlt er der ohnehin klammen KfW.

Peer Steinbrücks Gleichung geht jetzt nicht mehr auf. Die öffentlichen Täuschungen kommen ans Tageslicht und das Kartenhaus von Peer Steinbrück fällt in sich zusammen.

Der Finanzminister muss erneut Steuergelder nachlegen und zugeben dass das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht ist.

Die Klagerisiken muss der Bund letztlich ebenfalls mittragen. Ansonsten gerät nicht nur die IKB in Schieflage, sondern am Ende auch die KfW.

Jetzt muss es um die Aufarbeitung persönlicher Verantwortung auf Seiten der Bundesregierung gehen.

Wer Steuergelder von über 8 Milliarden Euro verzockt, unverantwortlich handelt, nebenher seinem Bürger stetig mehr Belastungen zumutet, sollte wenigstens minimalen Charakter zeigen und sich verantworten.

P2News

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