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Medienpreis Entwicklungspolitik verliehen

Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat in Berlin den Medienpreis Entwicklungspolitik verliehen. Der Preis gilt als Anerkennung und Ansporn für engagierte Journalistinnen und Journalisten, die sich herausragend und professionell mit entwicklungspolitischen Themen beschäftigt haben.

Geehrt werden Journalistinnen und Journalisten, die eindrucksvoll ein differenziertes Bild der Lage in den Entwicklungsländern zeichnen und komplexe Zusammenhänge vermitteln.

Ein weiteres herausragendes Qualitätsmerkmal eines engagierten professionellen Journalismus sei, dass die Beiträge nur wenige gleichgültig ließen, so Wieczorek-Zeul. „Unser größter Feind ist ein Übermaß an Gleichgültigkeit, die Ignorierung des menschlichen Leides.“ Die Gleichgültigkeit zu durchbrechen sei nicht nur Aufgabe der Politik, sondern auch Aufgabe eines guten Journalismus, so die Ministerin.

Die Preisträgerinnen und Preisträger:

Kategorie Print

Charlotte Wiedemann wurde für ihre Reportage „Die Demokratie der Armen“ in der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ ausgezeichnet. Sie beschreibt, wie die Menschen in Mali Demokratie erleben.

Den Anerkennungspreis erhielt Andreas Jungbauer, der fünf Wochen lang in der „Main-Post“ täglich das Leben eines Menschen aus Togo porträtierte.

Kategorie Hörfunk

Carine Debrabandère wurde für ihren Beitrag „Das grüne Gold von Kamerun – Auf dem Weg zur nachhaltigen Forstwirtschaft“ im Programm der „Deutschen Welle“ ausgezeichnet.

Den zweiten Preis in dieser Kategorie erhielt Karl-Ludolf Hübener. Er berichtete für den Westdeutschen Rundfunk Köln über „Das blaue Gold der Guaraní – Kampf ums Wasser in Lateinamerika“.

Kategorie TV

Ralph Quinke wurde für seinen Beitrag „Vergiftete Geschenke – Wie Subventionen Armut schaffen“ in Spiegel-TV Spezial ausgezeichnet. In der 100-minütigen Dokumentation zeigt Quinke die Folgen der europäischen Subventionspolitik auf die Wirtschaftsstruktur der afrikanischen Märkte.

Sonderpreis

Rudolf Novotny erhielt in der Kategorie Print einen Sonderpreis für den Beitrag „Die Internationalisten“ in „Die Zeit“. Novotny untersuchte das Lebensgefühl der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms „weltwärts“ des BMZ. Dabei interessierte insbesondere die Frage: Was motiviert junge Deutsche dazu, ein Jahr lang unbezahlt Projektarbeit in Problemgebieten der Welt zu leisten?

Der Medienpreis Entwicklungspolitik wird vom Bundespräsidenten und dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) ausgelobt. Er hat das Ziel, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Partnerschaft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu fördern. Über die Preise entscheidet eine unabhängige Jury. Das Preisgeld stammt aus dem Etat des BMZ und ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Der Preis wurde vom damaligen Entwicklungsminister Egon Bahr ins Leben gerufen. Bisher wurde er an über 170 Journalistinnen und Journalisten vergeben. In diesem Jahr wurde er zum 33. Mal verliehen.

P2News

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