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Mazda6 – Antriebsaggregate: Neuer MZR 2,5-Liter-Motor

Neuer MZR 2,5-Liter-Motor

  • Neuer 2,5-Liter-Motor stärker und sparsamer als das bisherige 2,3-Liter-Aggregat
  • Zwei weitere Benziner und ein Turbodiesel mit deutlich gesenktem Verbrauch
  • Je nach Motorisierung bis zu knapp 13 Prozent Verbrauchsreduzierung

Wichtigste Neuheit innerhalb der Motorenpalette für die zweite Mazda6 Generation ist der neue 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner der MZR-Baureihe. Er ist stärker und zugleich sparsamer als das bisherige 2,3-Liter-Aggregat und besticht durch sein hohes Drehmoment, die sanfte Art der Kraftentfaltung und das kultivierte Laufverhalten bei hohen Geschwindigkeiten.

Neuer 2,5-Liter-Benzinmotor: Sparsam im Verbrauch und durchzugsstark
Trotz des vergrößerten Hubraums verbraucht der neue 2,5-Liter-Benziner der MZR-Baureihe 0,6 Liter/100 km weniger als sein 2,3 Liter großer Vorgänger. Um den Benzinkonsum zu drosseln, optimierte Mazda die Abgasrückführung, die Leerlaufdrehzahl, die Teillast und führte ein neues Motorenöl zur Verringerung der inneren Reibungsverluste ein.

Der neue MZR 2,5-Liter
Der vom bislang verwendeten 2,3-Liter abgeleitete 2,5-Liter-Benziner der MZR-Familie ist der neue Top-Motor für die Mazda6 Baureihe. Auch wenn er über eine vergrößerte Bohrung und einen größeren Hub verfügt, ist der Motorblock exakt gleich hoch wie beim 2,3-Liter und besitzt einen kleineren Bohrungsabstand, so dass die kompakten Einbaumaße und das geringe Gewicht erhalten bleiben konnten. Die Leistung stieg um vier auf 170 PS oder 125 kW bei 6.000/min – das maximale Drehmoment nahm um zehn Prozent oder 19 Nm auf nun 226 Nm bei 4.000/min zu. Zu den technischen Feinheiten des Triebwerks zählen besonders leichte Kolben und schwimmende Kolbenbolzen, welche die durch die Hubraumerhöhung angestiegenen Massenkräfte zweiter Ordnung wieder senken. Die minimal verbleibenden Schwingungen dieser Art werden durch die kompakte Ausgleichswelleneinheit restlos eliminiert. Der extrem steife Motorblock wirkt ebenfalls geräuschmindernd und minimiert die von der Kurbelwelle ausgehenden Vibrationen mit Hilfe eines Zweimassen-Schwungrads. So kommt eine sanfte und geräuscharme Kraftentfaltung und am Ende ein kultiviertes Fahrerlebnis zustande.

Der neue 2,5 Liter arbeitet in jeder Beziehung höchst effizient. Mittels S-VT (sequential-valve timing) wird das Öffnen und Schließen der Einlass-Ventile über den gesamten Drehzahlbereich variabel gesteuert. Eine kraftvolle Leistungsentfaltung sichern zudem strömungstechnisch optimierte Ansaugkanäle mit größerem Durchmesser und widerstandsärmerer Gestaltung. Aber auch die neue Lage und Form des Drallsteuerventils, ein variables Saugrohr (VIS – Variable Intake System) und ein reduzierter Abgasgegendruck tragen ihren Teil zur kräftigen Vitaminspritze bei. Ein verlängertes Rohr im Hauptschalldämpfer senkt die Auspuffgeräusche bei niedrigen Drehzahlen. Zugleich betonten die Sound-Experten jedoch gewisse Frequenzen, die ohne ein Anschwellen des allgemeinen Geräuschniveaus dem Motor einen sonor-sportlichen Unterton verpassen.

Der mit dem 2,5-Liter-Motor ausgerüstete Mazda6 beschleunigt in nur 8,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 220 km/h. Der Durchschnittsverbrauch von 8,1 Litern/100 km (im kombinierten Zyklus) liegt 0,6 Liter/100 km unter dem Wert des abgelösten 2,3 Liters – eine Verbesserung um 6,9 Prozent.

Das MZR 2,5-Liter-Aggregat: Technische Merkmale

  • mittels S-VT (sequentielle Ventilsteuerung) wird das Öffnen und Schließen der Einlass-Ventile über den gesamten Drehzahlbereich variabel gesteuert
  • optimierte Kolben und Kolbenringe
  • extrem steifer Motorblock
  • leichtere Kolben und schwimmende Kolbenbolzen
  • strömungstechnisch optimierte Ansaugkanäle mit größerem Durchmesser und widerstandärmerer Gestaltung
  • neue Position und Form des Drallsteuerventil
  • variables Saugrohr (VIS – Variable Intake System)
  • neugestaltete Zylinderkopfdichtung mit zusätzlichen Lagen
  • hochfeste dünnwandige Laufbuchsen
  • neue Gusstechnik für Motorenblock
  • Zweimassen-Schwungrad
  • Ausgleichswelleneinheit

Die zweite Generation des Mazda6 übernimmt drei Motoren vom Vorgänger, die alle für ihren lebhaften, zuverlässigen und verbrauchsarmen Betrieb bekannt sind. Mit Blick auf den Einsatz im neuen Modell wurden sie von Mazda noch einmal gründlich überarbeitet und verbrauchsoptimiert.

Das in Europa beliebteste Triebwerk der Baureihe – der 2,0-Liter-MZR-CD Turbodiesel – ist im neuen Mazda6 selbstverständlich ab Werk mit einem Diesel-Partikelfilter ausgerüstet. Der Vierzylinder hat vier Ventile pro Zylinder, kommt mit einer obenliegenden Nockenwelle (SOHC) aus und wird von einer Common-Rail-Direkteinspritzung der zweiten Generation versorgt. Das System operiert mit Drücken von bis zu 1.800 bar und bis zu sechs Einzeleinspritzungen pro Arbeitstakt. Verschiedene Technologien ermöglichen eine Laufkultur auf dem Niveau eines Benziners: Eine Drossel senkt im Leerlauf die Zufuhr von Luft in den Ansaugtrakt um 25 Prozent, was ein lautes Verbrennungsgeräusch im Leerlauf unterdrückt. Das relativ niedrige Verdichtungsverhältnis von 16,7:1 minimiert ebenso wie ein Zweimassen-Schwungrad Vibrationen und Drehzahlschwankungen, während der hochfeste Gusseisen-Motorblock eventuell bis in die Kabine vordringende Dröhngeräusche und andere Vibrationen gar nicht erst entstehen lässt.

Der 2,0 Liter große MZR-CD-Motor leistet im neuen Mazda6 103 kW/140 PS bei 3.500/min und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 330 Nm bei nur 2.000/min. Der Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie (VNT-Lader) hat ein geringes Massenträgheitsmoment und reduziert dank kompakter Bauweise die Distanz zwischen dem Einlasskanal für das Abgas und der Turbinenwelle. Direkter Effekt ist eine lebhafte Beschleunigung von 10,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h. In Verbindung mit der aerodynamisch extrem günstigen Außenhaut des Mazda6 ergibt sich so ein Durchschnittsverbrauch von 5,6 Litern/100 km. Das entspricht einer nochmaligen Senkung um 0,4 Liter oder 6,7 Prozent gegenüber dem Vorgänger.

Ebenfalls vom Vorgängermodell übernommen hat Mazda die 1,8- und 2,0-Liter-MZR-Benziner. Der Zweiliter leistet 108 kW/147 PS bei einer Drehzahl von 6.500/min und 184 Nm bei 4.000/min. Zu seinen Technik-Feinheiten gehören eine elektronische Drosselklappensteuerung, ein variables Ansaugsystem und die variable Ventilsteuerung S-VT. SV-T sorgt im Teillastbereich für ein früheres Öffnen der Einlassventile. Durch die dadurch bewirkte längere Ventilüberschneidung wird die interne Abgasrückführung gesteigert, was sich in verringerten Pumpverlusten und niedrigeren Verbrauchs- und CO2-Werten niederschlägt. Auf der Straße wird dies in einen 0-100 km/h-Wert von 9,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 214 km/h umgesetzt. Zugleich konnte Mazda den Verbrauch auf 7,0 Liter/100 km drücken – eine Einsparung von 0,8 Liter oder 10,3 Prozent.

Da sollte auch der kleinere 1,8-Liter nicht nachstehen – und begnügt sich mit sogar 1,0 Liter (minus 13 Prozent) weniger Benzin als bislang. Die Leistung beträgt unverändert 88 kW/120 PS bei 5.500/min; das maximale Drehmoment 165 Nm bei 4.300/min. Im Unterschied zum den größeren Benziner-Pendants kommt der Mazda6 1.8 mit einem statt zwei Endschalldämpfern aus.

Handschaltgetriebe mit optimierter Schalthebel-Position
Der neue Mazda6 übernimmt die manuellen Fünf- (1,8-Liter) und Sechsganggetriebe (für 2,0-Liter- und 2,5-Liter-Benziner sowie 2,0-Liter-Diesel) aus dem Vorgänger. Allerdings gehen Schaltmanöver im neuen Modell durch den höher positionierten Schalthebel nun noch komfortabler und exakter vonstatten. Um den subjektiven Eindruck großer Festigkeit und Exaktheit nicht zu verwässern, wurde die Lagerplatte der Schaltanlage verstärkt und härtere Anschläge eingesetzt. Einen optimalen Kompromiss zwischen einer butterweichen und sehr knackigen Schaltung bewirkte ein Feintuning der Schaltseile und der Anschläge, während eine neue definierte Masse auf der Schaltgabel das Schalten so präzise und weich wie möglich macht. Schaltmanöver bei hohen Geschwindigkeiten fallen dank einer verstärkten Synchronisation des fünften und sechsten Gangs ebenfalls leichter aus – die aufzubringenden Schaltkräfte gingen um 15 Prozent zurück.

Fünfstufen-Automatik
Im neuen Mazda6 mit Zweiliter-Benzinmotor bietet Mazda alternativ ein Fünfstufen-Automatikgetriebe und manuellen Schaltmodus an. Das Automatikgetriebe wechselt die Gänge nicht nur in Abhängigkeit zur Steigung oder zum Gefälle der Straße, sondern bezieht auch die Kurvigkeit der Strecke und die vom Fahrer aktuell angeschlagene Gangart in seine Schaltstrategie ein. Durch das lineare, lebhafte Schaltgefühl in allen Gängen und auf unterschiedlichsten Straßen wird die sportliche Mazda-DNA auch in dieser Hinsicht auf den neuen Mazda6 übertragen.

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