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Mazda3 – Motoren und Getriebe

Power-Diesel: Sportlich und genügsam

  • 2,0-Liter-Common-Rail-Triebwerk mit 360 Nm und 105 kW/143 PS
  • Nur 6,0 Liter Verbrauch im kombinierten Zyklus
  • Manuelles Sechsganggetriebe aus dem sportlichen Mazda3 MPS

Das Motorenaufgebot für den Mazda3 besteht aus fünf Triebwerken. Das Benziner-Trio aus der MZR-Serie beginnt mit dem ausschließlich für den Mazda3 Sport (Fließheck) angebotenen 1,4-Liter. Darüber rangieren Versionen mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum. Während der viertürige Mazda3 inzwischen in Deutschland ausschließlich mit Otto-Motoren bestückt wird, bietet Mazda Kunden des fünftürigen Mazda3 Sport alternativ zwei Turbodiesel mit Direkteinspritzung an. Neben dem bereits bekannten 80 kW/109 PS Selbstzünder mit 1,6 Liter Hubraum ergänzt seit Frühjahr 2007 ein 2,0-Liter die Palette durchzugsstarker Common-Rail-Aggregate.

Die für Mazda3 Sport Active, Top und Active Plus lieferbare Speerspitze in Sachen Dieseltechnologie richtet sich an Fahrer, die sportlichen Fahrspaß mit niedrigem Kraftstoffverbrauch verbinden wollen. 105 kW/143 PS bei 3.500/min-1 sind viel Leistung für eine kompakte Limousine. Das hohe Drehmoment von 360 Nm (nur 20 Nm unter dem Niveau des 260 PS starken Mazda3 MPS) bei nur 2.000/min-1 macht den bereits von Haus aus sehr agilen Mazda3 Sport noch dynamischer.

Bei aller Sportlichkeit ist der 203 km/h schnelle Mazda mit einem Verbrauch von 6,0 Litern auf 100 km (CO2-Emission: 162 g/km) aber auch bemerkenswert genügsam. Sechsloch-Einspritzdüsen für eine optimale Zerstäubung, Einspritzdrücke von bis zu 1.800 bar, bis zu sechs Injektionen pro Verbrennungszyklus und ein niedriges Verdichtungsverhältnis von 16,7:1 stempeln den Power-Diesel zum Sparmeister.

Zugleich verblüfft das Mitglied der MZR-CD-Motorenbaureihe durch seine lässig-bullige Leistungsentfaltung: Der Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie stellt über ein weites Drehzahlband hohen „Durchzug“ bereit. Schon ab 1.500 Touren ist ein Großteil des Drehmoments aktiv, was selbst bei niedertourigem Fahren kraftvolle Reaktionen auf Gaspedalbefehle garantiert. Lineare Beschleunigung und ein stets sauberes Ansprechverhalten stellt die Common-Rail-Einspritzanlage sicher. Um das erhöhte Drehmomentniveau auch klaglos an die Vorderräder weitergeben zu können, spendiert Mazda dem 2.0 l MZR-CD eigens verstärkte Antriebswellen.

Geschaltet wird im Mazda3 Sport 2.0 l MZR-CD über ein präzise und leicht zu bedienendes Sechsganggetriebe. Die direkt vom Mazda3 MPS übernommene Schaltbox passt ideal zum neuen Diesel-Spitzenmodell und trägt maßgeblich zu seinem sehr lebhaften Charakter bei.

1,6-Liter-Turbodiesel begnügt sich mit 4,8 Liter/100 km
Auch der 1,6 Liter große Turbodiesel lässt früh die Muskeln spielen: Schon bei 1.750 Umdrehungen pro Minute steht das maximale Drehmoment von 240 Nm bereit; die Nennleistung von 80 kW/109 PS wird bei 4.000/min-1 abgerufen. Ein Vierventil-Kopf mit zwei oben liegenden Nockenwellen, die Voll-Aluminium-Bauweise, ein Common-Rail-Hochdrucksystem mit maximal 1.600 bar Einspritzdruck und der VTG-Turbolader (mit variabler Schaufelgeometrie) sind technische Trumpfkarten des zur MZ-CD-Baureihe gehörenden Vierzylinders. Neben dem kräftigen Anzug besticht auch hier der extrem günstige Verbrauch von 4,8 Liter/100 km (entspricht 128g CO2/km). Zusammen mit dem in beiden Mazda3 Sport Turbodiesel serienmäßig installierten Partikelfilter wird der kleinere der beiden Selbstzünder so zu einem betont umweltschonenden Kraftwerk.

2,0-Liter-Benziner: Variable Ansauganlage und Ventilsteuerung
Der Zweiliter-Benzinmotor leistet 110 kW/150 PS bei 6.500/min-1 und mobilisiert sein maximales Drehmoment von 187 Nm bei 4.000/min-1. Eine variable Ansauganlage (VIS) verbessert dank unterschiedlich langer Ansaugwege die Füllung.
Die ebenfalls variable Steuerung der Einlassventile (S-VT) stellt zusätzlich vor allem im unteren und mittleren Drehzahlband immer ausreichend Durchzug sicher. Die elektronische Drosselklappensteuerung (E-Gas) verstärkt den Eindruck großer Spontanität auf Gaspedalbefehle weiter.

Auch der zur MZR-Motorenfamilie gehörende 2,0-Liter ist an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt. Eine Dreifachkonus-Synchronisierung für die ersten beiden Gänge sowie eine Doppelkonus-Konstruktion für den dritten und vierten Gang sichern leichte und kratzfreie Schaltmanöver. Die Übersetzungsstufen zwischen drittem und sechstem Gang sind zugunsten zügiger Überholmanöver bei hohen Geschwindigkeiten betont eng gewählt.

Reaktionsschnelle Automatik im Mazda3 1.6 l MZR Active und Active Plus
Der 1,6 Liter große MZR-Benziner mit 77 kW/105 PS bei 6.000/min-1 und 145 Nm Drehmoment bei 4.000 U/min ist das populärste Triebwerk unter den Kunden des Mazda3. Es ist ebenfalls mit VIS- und S-VT-Technik bestückt. Exklusiv für den Mazda3 1.6 l MZR Active und Active Plus offeriert Mazda die elektronisch gesteuerte Vierstufen-Automatik „Activematic“. Der Selbstschalter, der bei starken Beschleunigungsmanövern zum Beispiel direkt von der vierten in die zweite Schaltstufe herunterschaltet, reagiert betont zügig auf Kickdown-Befehle.

Als Basis-Motor für den Mazda3 Sport dient weiterhin der 1,4 Liter große Benziner. Seine Eckdaten: 62 kW/84 PS bei 6.000/min-1, 122 Nm bei 4.000/min-1 und ein Ver-brauch von 6,7 Litern/100 km (CO2: 157 g/km). Auch hier bewirken variable Steuerzeiten (S-VT) eine fülligere Kraftentwicklung im unteren Drehzahlbereich, ohne dass dadurch die Leistungsentwicklung „nach oben“ heraus leiden würde.

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